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    Biozentrum der Universität Würzburg

    JMU sehr gut im Shanghai-Ranking

    22.08.2018

    Erneut zählt das renommierte Shanghai-Ranking die Universität Würzburg zu den 200 besten Universitäten der Welt. In dieser Liga spielen insgesamt drei bayerische und vierzehn deutsche Universitäten mit.

    Blick auf das Hauptgebäude der JMU am Sanderring. (Foto: Robert Emmerich)

    Blick auf das Hauptgebäude der JMU am Sanderring. (Foto: Robert Emmerich)

    Seit 2003 legt die Jiao-Tong-Universität von Shanghai ihr „Academic Ranking of Universities Worldwide“ vor. Besser bekannt ist es unter dem Namen Shanghai-Ranking; seine jüngste Ausgabe wurde am 15. August 2018 online veröffentlicht. http://www.shanghairanking.com/

    Die Julius-Maximilians-Universität Würzburg (JMU) kommt im Gesamtergebnis des Shanghai-Rankings 2018 wieder unter die besten 200 Universitäten der Welt und unter die besten 14 in Deutschland. Aus Bayern sind neben Würzburg hier nur die zwei Münchener Universitäten vertreten. An der Spitze des Rankings stehen erneut die Universitäten Harvard und Stanford (beide USA) und die Universität Cambridge in England.

    Ergebnisse einzelner Fächer

    Auch bei der Bewertung einzelner Fächer hat die JMU im Shanghai-Ranking 2018 erneut sehr gute Ergebnisse vorzuweisen. Bestens platziert ist die Universität Würzburg zum Beispiel mit ihrer biomedizinischen Forschung in der Kategorie „Biomedical Engineering“: Das Shanghai-Ranking rechnet sie hier zu den 100 besten Standorten weltweit und zu den neun besten in Deutschland.

    Sehr gut schneidet die Universität auch in Biologie und Chemie ab – hier findet sie sich weltweit unter den besten 150 Universitäten. Zu den Top-200-Adressen gehört die JMU in Pharmazie, Physik, Psychologie und Zahnmedizin.

    Fakten zum Shanghai-Ranking

    Um die Forschungsleistung von Universitäten zu beurteilen, verwendet das Center for World-Class Universities der Jiao-Tong-Universität Shanghai sechs Parameter. Dazu gehören die Zahl der Nobelpreisträger und der Wissenschaftler, die mit anderen hochrangigen Preisen ausgezeichnet wurden, die Zahl der Artikel, die in den Journals von „Nature“ und „Science“ veröffentlicht wurden, oder auch die Zahl der besonders häufig zitierten Forscher. Auf dieser Basis vergleicht das Ranking rund 1.500 Universitäten; die Ergebnisse der besten 1.000 werden veröffentlicht.

    Ergebnisse weiterer Rankings

    Einzelne Rankings geben die Leistungsfähigkeit der Universität immer nur ausschnittsweise wieder. Neben den oben genannten Bereichen erzielen auch andere Fächer immer wieder sehr gute Ergebnisse in Rankings. Psychologie, Biologie, Medizin, Pharmazie, Physik, Chemie, Geographie, Germanistik und die Erziehungswissenschaften zum Beispiel punkteten in Rankings des Centrums für Hochschulentwicklung (CHE). Bei einem Leistungsvergleich des Nachrichtenmagazins Focus schnitten Biologie, Psychologie und Medizin ebenfalls sehr gut ab.

    Von Robert Emmerich

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