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    Biozentrum der Universität Würzburg

    Auszeichnung für Allgemeinverständlichkeit - Bert Hölldobler erhält Treviranus-Medaille

    05.10.2006

    Für seine besonderen Verdienste um die allgemeinverständliche Vermittlung wissenschaftlicher Erkenntnisse aus der Biologie hat der Verband deutscher Biologen Professor Bert Hölldobler mit der Treviranus-Medaille ausgezeichnet.

    Für seine besonderen Verdienste um die allgemeinverständliche Vermittlung wissenschaftlicher Erkenntnisse aus der Biologie hat der Verband deutscher Biologen Professor Bert Hölldobler mit der Treviranus-Medaille ausgezeichnet.
    Bert HölldoblerVor allem mit seinen Arbeiten über das Zusammenleben der Ameisen hat sich Hölldobler, der bis zum Wintersemester 2004 an der Universität Würzburg lehrte und forschte, in der Öffentlichkeit einen Namen gemacht. Für sein „langjähriges international erfolgreiches Bemühen, allgemeinverständlich neueste Erkenntnisse aus der Verhaltensökologie und Evolutionsforschung zu vermitteln“, erhält er nun die Treviranus-Medaille, die höchste Auszeichnung des Biologenverbandes (vdbiol).
    Mit seinen Standardwerken über die Ameisen habe er nicht nur 1991 die Pulitzer-Jury überzeugt; das Werk „The Ants“ stehe bis heute unter den Top-30 der Sachbuch-Weltbestseller-Liste, heißt es in einer Pressemitteilung des vdbiol. Hölldobler habe es darüber hinaus hervorragend verstanden, in zahlreichen Publikationen und Büchern seine wissenschaftlichen Ergebnisse in verständlicher Art und Weise einem breiten Leserkreis darzustellen. „Damit ist es ihm gelungen, in der Bevölkerung und den Medien ein seit Jahren anhaltendes Interesse am Forschungsgegenstand der Soziobiologie zu wecken und wach zu halten“, so die Laudatio.
    Hölldobler, der in Würzburg seinen Lehrstuhl wegen Erreichens der Altersgrenze aufgeben musste, arbeitet jetzt an der Arizona State University und baut dort ein „Center of excellence“ auf. Die Treviranus-Medaille wurde ihm während eines Festabends auf der vdbiol-Jahrestagung Ende September übereicht.
    Der Name dieser Medaille geht auf den Bremer Arzt und Naturforscher Gottfried Reinhold Treviranus zurück, der in seinem vor über 200 Jahren erschienenen Hauptwerk „Biologie oder Philosophie der lebenden Natur für Naturforscher und Ärzte“ (1802) den Begriff „Biologie“ als Klammer des damals schon existierenden Spektrums an „Lebenswissenschaften“ einführte. Die Treviranus-Medaille des vdbiol wird seit 1992 unregelmäßig verliehen. Sie ist nicht mit einem Geldpreis verknüpft.

    Von Robert Emmerich

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