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    Biozentrum der Universität Würzburg

    Bienenkisten für europäische Schulen

    24.11.2014

    Die Gesundheit der Bienenvölker muss weltweit erhalten werden. Doch die internationale Honigbienenforschung steht noch am Anfang. Eine Schülerfirma am Würzburger Deutschhaus-Gymnasium hat deshalb die HOBeebox entwickelt – in Anlehnung an das Universitätsprojekt HOBOS.

    Die Bienenkiste namens HOBeebox baut auf dem Würzburger Universitätsprojekt HOBOS auf. (Foto: Christoph Bauer, Martin Otersen)

    Die HOBeebox ist ein Projekt, für das der gemeinnützige Verein europafels einen Förderantrag an die Europäische Union (EU) gestellt hat, der vor Kurzem bewilligt wurde. Auf dem Campus Nord der Universität Würzburg fand am 10. November die offizielle Auftaktveranstaltung statt.

    Den Startschuss gaben der Uni-Vizepräsident Wolfgang Riedel, HOBOS-Gründer und Bienenexperte Professor Jürgen Tautz und Magdalena Baur, Präsidentin von europafels. Zudem waren Gäste von den Projektschulen in Schweden, Kroatien, Österreich, Polen, Slowenien und Italien gekommen.

    Grundlage für das EU-Projekt ist HOBOS

    Die neue HOBeebox ist eine Mini-Version des elektronisch überwachten HOBOS-Bienenstocks und baut auf dem Würzburger HOBOS-Stock von Professor Jürgen Tautz auf. Über die Lehr- und Lernplattform HOBOS kann sich jeder in einen echten Honigbienenstock einloggen, live Videos und Daten über die Honigbienen und ihre Umwelt studieren und so selbst zum Thema Bienen forschen.

    Vizepräsident Riedel lobte das Projekt in seiner Ansprache: „HOBOS ist international zu einem festen Begriff und zu einem wichtigen Aushängeschild für unsere Universität geworden, und wir unterstützen das Projekt von Seiten der Universitätsleitung gerne mit allen uns zur Verfügung stehenden Mitteln.“

    HOBeebox vernetzt europäische Schulen

    Oberstufenschüler eines P-Seminars am Würzburger Deutschhaus-Gymnasium haben 2013 unter der Leitung von Christoph Bauer (Friedrich-Koenig-Gymnasium) und Martin Otersen die HOBeebox entwickelt. Das HOBOS-Team von Tautz hat die Schüler dabei wissenschaftlich und technisch beraten.

    Die neue Bienenkiste soll in Projektschulen in Schweden, Kroatien, Österreich, Polen, Slowenien und Italien verbreitet werden. So entsteht ein Netz aus Bienenmessstationen in Europa. Es kann künftig für Schulveranstaltungen Daten zum Verhalten der Honigbiene und zu ihrer Umwelt liefern, die sich dann länderübergreifend vergleichen lassen.

    Fakten zum HOBOS-Projekt

    HOBOS (HOneyBee Online Studies) ist ein Honigbienenprojekt, das Professor Jürgen Tautz von der Universität Würzburg seit 2006 als interaktives Schulkonzept entwickelt hat. Weltweit kann jeder über das Internet mit Mikro-Chips ausgestattete Bienen, das Innenleben eines Bienenstocks sowie zahlreiche Messwerte aus der Umwelt (Wetter, Vegetation, Boden) verfolgen. So zeigen sich viele für den Menschen wichtige Aspekte der Ökologie. Mehrere Sponsoren unterstützen HOBOS. Ihre Königliche Hoheit Prinzessin Basmabint Ali von Jordanien vertritt das Projekt als Schirmherrin. HOBOS hat schon mehrere Auszeichnungen erhalten, unter anderem von der UNESCO.

    Zur Homepage von HOBOS

    Kristina Vonend

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    Kristina Vonend, Pressereferentin HOBOS, T (0151) 1890 1938, kontakt@vonend.com

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