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    Biozentrum der Universität Würzburg

    Biozentrum vergab Preise

    07.09.2011

    Zum Abschluss des Sommersemesters hat das Biozentrum Wissenschaftspreise an zwei herausragende Nachwuchswissenschaftlerinnen vergeben. Der „Biocenter Science Award“ ist mit jeweils 250 Euro dotiert und ging an Sara Stieb und Theresia Kreß.

    Biozentrumssprecher Professor Thomas Rudel mit den Trägerinnen des Biocenter Science Award 2011, Theresia Kreß (rechts) und Sara Stieb. Foto: Biozentrum

    Sara Stieb promoviert seit 2008 am Lehrstuhl für Zoologie II (Verhaltensphysiologie und Soziobiologie) in der Arbeitsgruppe von Professor Wolfgang Rössler. Zudem gehört sie der Graduiertenschule der Lebenswissenschaften an. Sie erforscht die neuronale Plastizität im Gehirn der Wüstenameise Cataglyphis fortis. Dazu kombiniert sie verhaltensökologische Freilandexperimente in tunesischen Salzwüsten mit technisch anspruchsvollen Laborstudien.

    Ihre Arbeit hat zu bereits drei Publikationen geführt, wobei Sara Stieb jeweils Erstautorin ist. „Durch ihren interdisziplinären Ansatz konnte Sara Stieb völlig neue Erkenntnisse über neuronale Mechanismen der synaptischen Plastizität in Lern- und Gedächtniszentren gewinnen“, so Professor Rößler. Die Preisträgerin wurde bereits mehrfach zu internationalen Fachkonferenzen eingeladen. Erst vor kurzem erhielt sie den renommierten Heiligenberg Award der International Society for Neuroethology.

    Theresia Kreß, die am Lehrstuhl für Physiologische Chemie II in der Arbeitsgruppe von Professor Martin Eilers tätig ist, bekam den Biozentrumspreis für ihre Arbeiten über das so genannte Myc-Onkoprotein verliehen. Sie hat in Zusammenarbeit mit einem internationalen Team einen Rückkopplungsmechanismus gefunden, der die Aktivität dieses wachstumsfördernden Proteins auf das richtige Maß einpegelt. Der Mechanismus spielt möglicherweise bei der Entstehung von Darmkrebs eine Rolle.

    Diese neue Erkenntnis wurde im Februar 2011 in der renommierten Zeitschrift „Molecular Cell“ veröffentlicht „und stieß auf großes internationales Interesse“, so Eilers. Das Resultat sei „nur der großen experimentellen und intellektuellen Begabung von Theresia Kreß zu verdanken“. Die Preisträgerin stammt aus Schweinfurt. An der Uni Würzburg hat sie Biomedizin studiert, für ihre Masterarbeit ging sie nach Oxford. Von dort wechselte sie nach Marburg; 2009 kam sie mit der Eilers-Gruppe nach Würzburg zurück.

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