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    Biozentrum der Universität Würzburg

    Doktorandin lächelt für Deutschland - und für Würzburg

    30.03.2006

    Plakat des DAAD "Ich weiß nicht, ob Deutschland Weltmeister wird. Aber in der biomedizinischen Forschung ist es das schon". Schön gesagt. Mit diesen Worten wirbt die Mexikanerin Tzutzuy Ramírez Hernández in einer Werbekampagne des Deutschen Akademischen Austauschdienstes (DAAD) für den Wissenschaftsstandort Deutschland - und für die Uni Würzburg.

    Die Doktorandin aus Mexiko-City arbeitet derzeit mit einem Stipendium des DAAD bei der Würzburger Toxikologie-Professorin Helga Stopper. Vor einigen Wochen bekam sie hier Besuch von einem Fotografen der Düsseldorfer Werbeagentur Tillmanns, Ogilvy & Mather, der sie in der Neubaukirche ablichtete. Die Bilder wurden im Auftrag des DAAD gemacht. Sie werden in Mexiko bald Plakate, Zeitungsanzeigen und Handzettel zieren, die der Austauschdienst im Umfeld der "EuroPosgrados" einsetzt: Diese Bildungsmesse findet vom 1. bis 8. April in Mexiko-City, Guadalajara und Monterrey statt. In diesen Städten will der DAAD - wie auch bei seinen anderen zahlreichen Messeauftritten im Ausland - junge Akademiker für einen Aufenthalt an deutschen Hochschulen gewinnen.
    Das Plakat mit dem Bild und dem Statement der jungen Mexikanerin wirbt zugleich für die Würzburger Uni. Denn im Untertitel heißt es: "Tzutzuy Ramírez Hernández promoviert in dem innovativen Fachgebiet Biomedizin an der Universität Würzburg".
    Die 27-jährige erforscht am Lehrstuhl für Toxikologie und in Kooperation mit dem Lehrstuhl für Zell- und Entwicklungsbiologie im Biozentrum, in welchem Ausmaß das Schwermetall Arsen das Erbgut des Menschen schädigt. "Zwar nicht in Deutschland, aber in einigen anderen Ländern auf der Welt ist die Belastung des Trinkwassers mit Arsen ein Problem", erklärt Helga Stopper, die die Doktorandin in Würzburg betreut, den Hintergrund dieser Forschungen.
    Noch bis zum Sommer bleibt die Mexikanerin in Würzburg. Dann kehrt sie in ihre Heimat zurück, wo sie ihre Dissertation voraussichtlich gegen Ende des Jahres abschließt. Aus dieser Arbeit werden sich weitere Publikationen in Fachzeitschriften ergeben - fünf davon kann die junge Forscherin schon jetzt vorweisen. "Das ist sehr viel für jemanden, der sich noch im Stadium der Doktorarbeit befindet", lobt Stopper.

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