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    Biozentrum der Universität Würzburg

    Ein Pionier der Bakterienforschung - Ehrung für Prof. Werner Goebel

    09.10.2007

    Für seine „überragenden Verdienste und seine wegweisenden Aktivitäten“ hat der Würzburger Mikrobiologe Professor Werner Goebel die Verdienstmedaille der Deutschen Akademie der Naturforscher Leopoldina verliehen bekommen. Zusammen mit ihm wurde Professor Johannes Eckert geehrt, ein Veterinärmediziner aus Zürich.

    Prof. W. Goebel

    Prof. W. Goebel

    Werner Goebel studierte Chemie in Tübingen und promovierte dort über ein Thema zur Stoffwechselphysiologie der Bäckerhefe. Nach einem längeren Forschungsaufenthalt in den USA wurde er 1974 auf den neu geschaffenen Lehrstuhl für Mikrobiologie der Universität Würzburg berufen.

    Seit dem Ende der 70er-Jahre ist er auf dem Gebiet der medizinischen Mikrobiologie erfolgreich. „Er gehörte zu den ersten Wissenschaftlern weltweit, denen es gelang, bei Bakterien krankheitsauslösende Faktoren zu identifizieren oder deren Gene zu klonieren. Darüber hinaus war er an vielen Arbeiten zur Entwicklung neuer Impfstoffe und zur Etablierung gentherapeutischer Verfahren beteiligt“, heißt es in der Laudatio der Leopoldina.

    Goebel hat für seine Arbeiten bereits viele Ehrungen erhalten, etwa den Robert-Koch-Preis und den Emil-von-Behring-Preis. Mitglied der Leopoldina wurde er 1985. Als Senator und Obmann der Sektion Mikrobiologie und Immunologie hat er große Aktivitäten entfaltet und war federführend an der Organisation zahlreicher Leopoldina-Symposien beteiligt. Die Verdienstmedaille bekam Goebel bei der feierlichen Eröffnung der Jahresversammlung der Leopoldina am 5. Oktober in Halle (Saale) verliehen.

    Von UNI-INTERN 36

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