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    Biozentrum der Universität Würzburg

    Experimente an jungen Menschen

    15.12.2010

    Werner Franke, als scharfer Doping-Kritiker und schonungsloser Aufklärer gegen alle Vertuschungsversuche des Drogenmissbrauchs im Leistungssport bekannt, kommt an die Uni Würzburg. In seinem Vortrag beschäftigt er sich mit der Rolle von Ärzten und Wissenschaftlern beim Doping.

    Werner Franke (Foto: Deutsches Krebsforschungszentrum)

    Werner Franke (Foto: Deutsches Krebsforschungszentrum)

    „Staatlich gestützte illegale pharmakologische Experimente an jungen Menschen (Doping): die Rolle von ‚Ärzten‘ und opportunistischen Wissenschaftlern“: So lautet der genaue Titel des Vortrags, den Werner Franke am Mittwoch, 15. Dezember, an der Universität Würzburg halten wird.

    Professor Werner Franke ist eigentlich ein weltweit anerkannter Zellbiologe. Seit 1973 erforscht er im Deutschen Krebsforschungszentrum das Proteinskelett der Zellen - seine Arbeiten führten zu einer besseren Diagnose vieler Krebserkrankungen.

    Der breiten Öffentlichkeit ist Franke vor allem als scharfer Doping-Kritiker und schonungsloser Aufklärer gegen alle Vertuschungsversuche des Drogenmissbrauchs im Leistungssport bekannt. Gemeinsam mit seiner Frau Brigitte Berendonk kämpft er seit Jahrzehnten unermüdlich gegen die kriminellen Machenschaften von Sportfunktionären und Sportmedizinern.

    Gemeinsam haben Franke und Berendonk das Staats-Doping in der ehemaligen DDR aufgeklärt und dokumentiert. Damit schufen sie die Grundlage für Strafurteile gegen viele der Hauptverantwortlichen, wie der Bundesgerichtshof in zwei Urteilen im Jahr 2000 ausdrücklich bestätigte. Für diesen langjährigen Kampf gegen das Doping im Leistungssport erhielten Franke und Berendonk 2004 das Verdienstkreuz am Bande des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland.

    Frankes Vortrag läuft im Rahmen der Physico-Medica-Vortragsreihe. Veranstaltungsort ist das Biozentrum am Hubland im Hörsaal A101. Der Vortrag beginnt um 17.15 Uhr; der Eintritt ist frei. Gäste sind willkommen.

    Von aus einBLICK 7.12.2010

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