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    Biozentrum der Universität Würzburg

    Geld für die Uni-Erweiterung

    09.07.2008

    Für den Ausbau der Universität Würzburg stellt der Freistaat Bayern 24 Millionen Euro zur Verfügung, wie die Staatsregierung gestern bekannt gab. Das Geld ist für die Erweiterung der Universität auf das Gelände der Leighton-Kaserne am Hubland vorgesehen.

    Luftbild von Hubland-Campus und Leighton-Kaserne

    Das Ziel ist die Leighton-Kaserne gleich neben dem Hubland-Campus. Dorthin will sich die Universität Würzburg erweitern. Foto: Norbert Schwarzott / Montage: Robert Emmerich

    „Die Universität Würzburg soll zu einer führenden Campus-Universität ausgebaut werden. An der Hochschule studieren derzeit knapp 20.000 junge Menschen; im Zuge der Ausbauplanung sollen weitere 3.285 Studienplätze entstehen. Das demnächst frei werdende Leighton-Areal befindet sich in unmittelbarer Nachbarschaft des Hubland-Campus und bietet sich mit seinen Gebäuden für eine kurzfristig erreichbare Erweiterung der Hochschule sowie für die mittel- und langfristige Entwicklungsperspektive der Universität Würzburg an.“ So heißt es in einer Pressemitteilung aus der Staatskanzlei.

    Weitere 3,5 Millionen Euro sind für den Aufbau einer Fraunhofer-Projektgruppe „Regenerative Technologien für die Onkologie“ an der Universität Würzburg vorgesehen. Der Schwerpunkt der interdisziplinären Forschergruppe soll auf der Entwicklung von Methoden liegen, mit denen sich das Wachstum von Tumoren in Bioreaktoren untersuchen lässt.

    Zwei Millionen Euro fließen in das Telematik-Zentrum, dessen Vorstandsvorsitzender der Würzburger Professor Klaus Schilling ist, Inhaber des Lehrstuhls für Technische Informatik (Robotik und Telematik). Das auf dem Campus der Universität Würzburg angesiedelte Zentrum verfolgt das Ziel, die in der Region vorhandenen Telematik-Kompetenzen in Wissenschaft und Industrie zu bündeln. Außerdem will es Unternehmen bei der Entwicklung von innovativen Produkten und Dienstleistungen unterstützen.

    Weiterhin gefördert werden in der Region das Süddeutsche Kunststoffzentrum mit zwei Millionen Euro sowie das Projekt Smart Materials. Letzteres stellt ein interdisziplinäres Verbundprojekt zwischen dem Würzburger Fraunhofer-Institut für Silicatforschung, den Fachhochschulen (FH) Würzburg-Schweinfurt, Coburg und Regensburg sowie Unternehmen dar. Zehn Millionen Euro erhält die FH außerdem für die Modernisierung ihres Standorts Schweinfurt, dort für das Zentrum für Energietechnik und das Zentrum für Medizintechnik.

    Insgesamt sind es 490 Millionen Euro, die der Freistaat für das gestern vorgestellte Programm „BayernFIT – Forschung, Innovation, Technologie“ zur Verfügung stellt. Das Geld war ursprünglich für den Bau der Magnetschwebebahn Transrapid von der Innenstadt zum Flughafen München vorgesehen. Nach dem Scheitern dieses Projekts hat die Staatsregierung am 8. Juli beschlossen, die Mittel in andere Wissenschafts- und Technologieprojekte zu investieren. Weitere Informationen im Internet.

    Von Robert Emmerich

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