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    Biozentrum der Universität Würzburg

    Hobos mit Stencil-Preis ausgezeichnet

    23.10.2013

    Große Freude am Biozentrum der Universität Würzburg und am Deutschhaus-Gymnasium: Die Kooperation um das Bienenprojekt Hobos wurde mit dem renommierten Stencil-Preis ausgezeichnet. Ein Lehrer und zwei Schüler stellen das erfolgreiche Projekt im November in Bologna beim Stencil-Kongress vor.

    Christoph Bauer vom ausgezeichneten Hobos-Projekt (Foto: Christoph Bauer).

    Stencil (Science teaching european network for creativity and innovation in learning) ist ein europäisches Netzwerk, das innovative Lehr- und Lernmethoden in naturwissenschaftlichen Fächern unterstützt. "Es handelt sich bei Hobos um ein virtuelles Labor, in dem Schüler verschiedene Unterrichtseinheiten absolvieren können", erklärt Christoph Bauer. Er ist Lehrer am Deutschhaus-Gymnasium und zugleich auch Mitarbeiter von Zoologe und Hobos-Initiator Jürgen Tautz an der Universität Würzburg.

    Auf der Plattform können aber nicht nur Schüler, sondern auch Wissenschaftler einem Bienenvolk über die Schulter schauen. Ein kompletter Bienenstaat wird mit Hilfe von Messsensoren gänzlich überwacht und mit Kameras gefilmt. Die gewonnenen Daten (Innentemperatur, Außentemperatur, Luftfeuchtigkeit, Radioaktivität, Einflüge und Ausflüge pro Minute, etc.) werden aufgezeichnet und können im naturwissenschaftlichen Schulunterricht analysiert und in andere Kontexte gestellt werden.

    Virtuelles Labor

    "Der virtuelle Ansatz ermöglicht es den Schülern, im Prinzip von jedem internetfähigen Computer auf der Welt auf Hobos zuzugreifen", sagt Bauer und ergänzt: "Die Schüler können weltweit am realen Beispiel Einblicke in naturwissenschaftliche Arbeitsweisen gewinnen. Hobos zeigt neue Möglichkeiten im naturwissenschaftlichen Unterricht auf." Mit den Lehrmaterialien, die auf der Webseite www.hobos.de zu finden sind, lässt sich naturwissenschaftlich-technischer Schulunterricht neu gestalten.

    Hobos kann weltweit in den Fächern Biologie, Mathematik, Physik, Chemie und Informatik eingesetzt werden. Ein Ansatz, der auch die Juroren von Stencil überzeugt hat. In der Kategorie Schule hat das Projekt ein Preisgeld von 1.000 Euro gewonnen. "Wir freuen uns sehr, dass Hobos national und international immer mehr Anerkennung bekommt", sagt auch Bienenforscher Jürgen Tautz.

    Mit zwei Schülern nach Bologna

    Das Preisgeld wird Bauer nutzen, um mit zwei Schülern aus der Jahrgangsstufe elf im November nach Bologna zu reisen und das Projekt dort bei dem europäischen Stencil-Kongress (18. bis 20. November) vorzustellen. Stencil wurde seinerseits durch die Präsentation Bauers beim Bildungsfestival "Science on stage" im April in Frankfurt/Oder und Slubice/Polen auf Hobos aufmerksam. "In Bologna wollen wir dann wieder weitere Kontakte knüpfen und unsere Arbeit noch bekannter machen", sagt Bauer.

    Kontakt

    Christoph Bauer, Lehrstuhl für Zoologie II, T: (0931) -31 80803,

    christoph.bauer@biozentrum.uni-wuerzburg.de und www.hobos.de
    Die Website von Stencil: http://www.stencil-science.eu/www.stencil-science.eu

    Von Marco Bosch

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