piwik-script

English
    Biozentrum der Universität Würzburg

    International und attraktiv

    17.06.2009

    Die deutschen Top-Adressen für ausländische Spitzenwissenschaftler hat die Alexander-von-Humboldt-Stiftung gesucht. Die Universität Würzburg belegt in dem Ranking einen hervorragenden Platz.

    Welche sind die deutschen Top-Adressen für ausländische Spitzenwissenschaftler? Dieser Frage ist die Humboldt-Stiftung nachgegangen und hat dafür die Forschungsaufenthalte der von der Stiftung geförderten Stipendiaten und Preisträger an deutschen Forschungseinrichtungen in den Jahren 2004 bis 2008 gezählt.

    Lebenswissenschaften stehen weit oben

    In diesem Ranking belegt die Universität Würzburg im Bereich der Lebenswissenschaften einen hervorragenden 5. Platz – gemeinsam mit der Freien Universität Berlin und deutlich vor so renommierten Einrichtungen wie dem European Molecular Biology Laboratory oder dem Deutschen Krebsforschungszentrum in Heidelberg.

    „Im Bereich der Biologie und Medizin verfügt die Universität Würzburg schon seit Langem über eine international hervorragende Position. Das konnte sie jetzt mit dem Ergebnis der Humboldt-Rankings erneut bestätigen“, freute sich Unipräsident Axel Haase über das Abschneiden. Auf den Lorbeeren ausruhen wird sich die Uni allerdings nicht. „Wissenschaftliche Erfolge in diesen Bereichen brauchen eine moderne Infrastruktur“, sagte Haase.

    Leuchtturm mit internationalem Rang

    Und für die sorge die Uni – wie sich gerade aktuell wieder sehen lässt: In Kürze werden das Rudolf-Virchow-Zentrum/DFG-Forschungszentrum für Experimentelle Biomedizin und das Zentrum für Infektionsforschung der Universität mit rund 250 Mitarbeitern einen Neubau beziehen, dessen Baukosten 71 Millionen Euro betragen. „Ein Leuchtturm der Lebenswissenschaften von internationalem Rang“, so Unipräsident Axel Haase, ein Gebäude – „sichtbar in der Stadt und mit Ausstrahlung in die Welt“.

    Die Daten von insgesamt 5.128 langfristigen Forschungsaufenthalten in Deutschland hat die Humboldt-Stiftung für ihr Ranking herangezogen. Dabei handelt es sich um Forschungsaufenthalte der von der Stiftung geförderten Stipendiaten und Preisträger. „Hinter jedem Aufenthalt steht die Entscheidung für einen Gastgeber und Kooperationspartner in Deutschland und eine Aussage darüber, wie attraktiv Deutschland generell für Spitzenwissenschaftler aus dem Ausland ist“, heißt es in der Pressemitteilung der Stiftung. Und natürlich auch darüber, in welchen Fachbereichen die deutsche Forschung so gut ist, dass sie im internationalen Wettbewerb vorne liegt.

    Ein Physiker aus Stanford in Würzburg

    Insgesamt 14 Stipendiaten und acht Humboldt-Preisträger weist die Statistik in dem untersuchten Zeitraum für die Uni Würzburg aus. Und aktuell ist schon wieder einer dazu gekommen: Professor Shoucheng Zhang von der Stanford University (USA) wird, ausgestattet mit dem Alexander-von-Humboldt-Research-Award, bis Ende September Gast sein am Physikalischen Institut. Zhang ist ein international hoch angesehener Experte auf dem Gebiet der theoretischen Festkörperphysik. Er wird in Würzburg unter anderem mit den Arbeitsgruppen der Professoren Werner Hanke und Laurens Molenkamp zusammenarbeiten.

    Von Gunnar Bartsch

    Zurück

    Kontakt

    Biozentrum der Universität Würzburg
    Am Hubland
    97074 Würzburg

    E-Mail

    Suche Ansprechpartner

    Hubland Süd, Geb. B1 Hubland Nord, Geb. 80 Julius-von-Sachs-Platz 2 Fabrikschleichach Hubland Süd, Geb. B2 Hubland Süd, Geb. B3