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    Biozentrum der Universität Würzburg

    Abschlussfeier für Absolventen der Biologie und Alumni-Fest am Biozentrum

    29.06.2009

    Ein spannendes Programm wartet auf die Besucher des 2. Alumni-Sommerfestes, zu dem die Universität Würzburg vom 3. bis 5. Juli einlädt.

     Die Gäste können beispielsweise mit den Medizinern auf Mörderjagd gehen, mit den Theologen über Darwin und die katholische Kirche diskutieren oder mit den Physikern ins Weltall eintauchen. Zu den kulturellen Programmpunkten gehören Fotoausstellungen, eine Sonderführung durch die Landesausstellung in der Residenz, eine Weinprobe im Bürgerspital und eine Sommernacht im Pavillon des Juliusspitals sowie ein Gottesdienst.Feierlich eröffnet wird das Sommerfest in der Neubaukirche in der Domerschulstraße 16 am Freitag, 3. Juli um 17 Uhr. Die Festansprache hält Pater Anselm Grün, für Musik sorgt der Kammerchor der Universität. Die Veranstaltung ist öffentlich.Auch am Samstag, zum Tag der Fakultäten heißt die Universität die gesamte Öffentlichkeit willkommen. Die Veranstaltungen finden in der Alten Universität, in der Universität am Sanderring und am Campus Hubland statt. Unter dem Motto „Mal wieder Mensa“ öffnet auch die Küche am Hubland Ihre Pforten. Zudem präsentieren sich eine Reihe von Einrichtungen im Foyer der Mensa, ausgestellt sind unter anderem die Sieger des Ideenwettbewerbes für den neuen Stadtteil im Leighton Areal. In zwei Vorträgen präsentiert Uni-Vizepräsident Dr. Georg Kaiser in diesem Zusammenhang die Planungen zum Ausbau der Universität auf dem Gelände.Das detaillierte Programm des Sommerfestes steht mit Anmeldemöglichkeiten im Internet unter www.alumni.uni-wuerzburg.de

    Am Biozentrum gibt es am Samstag, den 4. Juli 2009, zwei Vorträge:

    13:30 Uhr "Probieren geht über Studieren: über die Freiheit der Tiere"
    (am Beispiel der Fliege Drosophila)

    Prof. Dr. Martin Heisenberg

    Lehrstuhl für Neurobiologie und Genetik
    Wesen, die sich im Raum bewegen, können Eigenaktivität entwickeln um bedrohlichen Ereignissen zuvorzukommen und sich die Umweltbedingungen zu verschaffen, die ihnen gut tun. Das Ausprobieren z.B. ist ein zentrales Element des Verhaltens. Es bezieht den Zufall mit ein und setzt Fehlerfreundlichkeit voraus. Das Verhalten der Taufliege /Drosophila/ läßt sich im Labor unter kontrollierten Bedingungen untersuchen und mit genetischen Methoden am einzelnen Tier beeinflussen. Man kann beobachten, dass Fliegen Wahrnehmungen speichern, ihre Aufmerksamkeit auf bestimmte Orte richten und wechselnde Wahrnehmungshypothesen verfolgen. Das Gehirn reorganisiert sich lebenslang. Die Genetik hilft zu verstehen, wie die Nervennetze im Gehirn diese Leistungen ermöglichen.

    14.15 Uhr „Mörderjagd mit Molekülen“

    Prof. Dr. Christoph Meissner

    Lehrstuhl für Gerichtliche und Soziale Medizin, Medizinische Fakultät

    Moderne molekularbiologische Methoden und weitere innovative Untersuchungsmethoden sind in der rechtsmedizinischen Routine zur Erhebung eines Sachbeweises in Ermittlungsverfahren nicht mehr wegzudenken.
    Diese Methoden beschränken sich aber nicht nur auf die Erstellung des bekannten „genetischen Fingerabdruckes“, sondern sind wesentlich umfassender und wurden teilweise aus anderen Fachdisziplinen wie Radiologie oder auch Geologie übernommen. Sie umfassen u.a. die Isotopen- und Pollenanalyse, die Rekonstruktion mit bildgebenden Verfahren, die Altersbestimmung von Fliegenmaden, die Isolation spezifischer Zellen mittels eines Laserdissektionsmikroskopes sowie Gesichtsweichteilrekonstruktionen mit Computerprogrammen.
    Der Vortrag gibt einen Überblick über die Anfänge der DNA-Techniken mit aktuelleren Fallbeispielen und leitet dann über zu den momentan zur Verfügung stehenden Methoden, besonders im Hinblick auf die Identifizierung unbekannter Verstorbener, bei denen mit Sicherheit ein Tötungsdelikt anzunehmen ist. Vielfach sind die geschildeten Verfahren die letzte Möglichkeit, den Ermittlungsorganen Anknüpfungstatsachen zu liefern, damit ein Ermittlungserfolg überhaupt noch möglich ist.

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