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    Biozentrum der Universität Würzburg

    Leibnitz-Preis geht ins Biozentrum

    16.03.2012

    Die Biochemikerin Katrin Paeschke (31) vom Biozentrum erhält einen der renommierten Heinz-Maier-Leibnitz-Preise der Deutschen Forschungsgemeinschaft. Die Auszeichnungen sind für herausragende junge Wissenschaftler vorgesehen und mit jeweils 16.000 Euro dotiert.

    Katrin Paeschke, Leibnitz-Preisträgerin von der Uni Würzburg. Foto: privat

    Katrin Paeschke, Leibnitz-Preisträgerin von der Uni Würzburg. Foto: privat

    Katrin Paeschke war bis vor Kurzem in den USA tätig; seit 1. Februar forscht sie am Biozentrum der Universität Würzburg. Hier etabliert sie derzeit am Lehrstuhl für Biochemie ihre eigene Forschungsgruppe. Dabei wird sie im Emmy-Noether-Programm mit rund 1,4 Millionen Euro von der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) gefördert.

    Das Erbgut des Menschen steht im Zentrum von Paeschkes Forschung. Wie kommt es dazu, dass die DNA bisweilen bricht, dass das Erbgut seine Stabilität verliert? Welche Rolle spielt dabei das Enzym Telomerase, das besonders in Krebszellen sehr aktiv ist? Das sind einige der Fragen, für die sich die junge Wissenschaftlerin interessiert. Schon ihre Doktorarbeit sei ein Meilenstein auf diesem Gebiet, teilt die DFG mit, und lobt außerdem „die äußerst erfolgreiche Forschung“ der Preisträgerin.

    Werdegang von Katrin Paeschke

    Katrin Paeschke, Jahrgang 1979, stammt aus Monheim am Rhein. Nach dem Grundstudium der Biologie an der Universität Bonn wechselte sie in die Biochemie. Ihre Doktorarbeit fertigte sie am Institut für Zellbiologie der Universität Witten/Herdecke an; dort wurde sie 2006 promoviert. Im Jahr danach ging sie als Postdoc ans Institut für Molekularbiologie der Universität Princeton (USA). Von dort wechselte sie nun an die Universität Würzburg.

    Heinz-Maier-Leibnitz-Preise

    Für das Jahr 2012 vergibt die DFG insgesamt sechs Heinz-Maier-Leibnitz-Preise. Insgesamt waren 125 Kandidaten vorgeschlagen worden. Feierlich verliehen werden die Auszeichnungen am 23. Mai in Berlin.

    Die Leibnitz-Preise genießen hohes Ansehen: In einer Umfrage des Magazins „Bild der Wissenschaft“ wurden sie von den bedeutendsten Forschungseinrichtungen zu den drittwichtigsten Wissenschaftspreisen in Deutschland gewählt – nach den Gottfried-Wilhelm-Leibniz-Preisen der DFG und dem Deutschen Zukunftspreis des Bundespräsidenten.

    Der Namensgeber des Preises, Professor Heinz Maier-Leibnitz, war Physiker und von 1974 bis 1979 Präsident der DFG. Der nach ihm benannte Preis wurde während seiner Amtszeit aus der Taufe gehoben und erstmals 1977 verliehen.

    Kontakt

    Dr. Katrin Paeschke, Lehrstuhl für Biochemie,
    T (0931) 31-88473, katrin.paeschke@biozentrum.uni-wuerzburg.de

    Von Robert Emmerich

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