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    Biozentrum der Universität Würzburg

    Neue Praktikumsräume fürs Hubland

    24.04.2009

    Eine weitere Baustelle wird Anfang Mai auf dem Hubland-Campus der Uni Würzburg eingerichtet: Südlich vom Zentralbau Chemie entsteht ein Praktikumsgebäude für die Naturwissenschaften. 273 neue Arbeitsplätze für Studierende sind darin vorgesehen.

    Modell des zentralen Praktikumsgebäudes für die Naturwissenschaften, das auf dem Hubland-Campus der Uni Würzburg entsteht. Bild: Architekturbüro Grabow + Hofmann, Nürnberg

    Modell des zentralen Praktikumsgebäudes für die Naturwissenschaften, das auf dem Hubland-Campus der Uni Würzburg entsteht. Der Neubau wird zwischen den Sportanlagen und dem Chemiezentrum liegen. Links im Bild ist der Verbindungsbau zum Zentralgebäude Chemie zu sehen, der Blick geht in Richtung Südosten. Bild: Architekturbüro Grabow + Hofmann, Nürnberg

    Konzipiert sind die Praktikumsräume für Studierende der Biologie, Chemie und Physik. Außerdem wird in dem neuen Gebäude auch das physikalische Praktikum des Studiengangs Technologie der Funktionswerkstoffe absolviert.

    Drei Geschosse soll der Neubau bekommen: Das Untergeschoss beherbergt Technikflächen, Garderoben und andere Nebenräume, im Erd- und Obergeschoss befinden sich voraussichtlich insgesamt zwölf Praktikumsräume sowie Büro- und Aufenthaltsbereiche. Die Hauptnutzfläche beträgt 1740 Quadratmeter, ein transparenter Verbindungsbau schließt das Praktikumsgebäude an den Zentralbau Chemie an.

    Anfang 2011 soll das Praktikumsgebäude fertiggestellt sein, so dass die ersten Studierenden dort im Sommersemester 2011 mit Reagenzgläsern und anderen Geräten hantieren können.

    Baustelle für das zentrale Praktikumsgebäudes für die Naturwissenschaften, das auf dem Hubland-Campus der Uni Würzburg entsteht. Foto: Gunnar BartschFreistaat trägt die Baukosten

    Die Baukosten von 11,5 Millionen Euro trägt der Freistaat Bayern. Das Geld stammt aus einem Sonderprogramm: Bayern stellt es für den Ausbau seiner Hochschulen bereit, um die erwartete Zunahme der Studierendenzahlen zu bewältigen. Denn im Jahr 2011 entlassen die Gymnasien in Bayern einen doppelten Abiturjahrgang – und das bei ohnehin steigenden Studierendenzahlen und einer schon jetzt deutlichen Raumnot an den Hochschulen.

    Erste Erdarbeiten für den Neubau des zentralen Praktikumsgebäudes am Hubland. Im Hintergrund das Institut für Anorganische Chemie, links davon der Zentralbau Chemie, an den das neue Gebäude angeschlossen wird. Foto: Gunnar Bartsch

    Neue Hörsäle entstehen

    Weil zusätzliche Räume dringend nötig sind, bekommt die Universität Würzburg vom Freistaat auch ein zentrales Hörsaal- und Seminargebäude finanziert. Es kostet rund 16,7 Millionen Euro und entsteht ebenfalls auf dem Hubland-Campus, zwischen Universitätsbibliothek und Leighton-Gelände.

    Die Bauarbeiten laufen schon seit mehreren Wochen; das Hörsaalgebäude soll ab 2011 nutzbar sein. Es bietet nach dem derzeitigen Planungsstand einen großen Hörsaal mit rund 650 Plätzen sowie zwei kleinere Hörsäle mit je rund 200 Plätzen. Dazu kommen 23 Seminarräume für je 30 bis 50 Studierende. Auch dieses Gebäude soll fakultätsübergreifend genutzt werden.

    Erweiterung der Universität

    Mehr Raum für Forschung und Lehre will die Universität auch auf dem Leighton-Gelände neben dem Campus am Hubland gewinnen. Die Amerikaner haben diese Fläche vor Monaten geräumt; Staatsregierung, Universität und Stadt wollen sie nun gemeinsam auch für Forschung und Lehre nutzbar machen. Für die Universität sind 35.000 Quadratmeter Gebäudefläche auf einem Areal von knapp 40 Hektar im Gespräch.

    Von Robert Emmerich

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