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    Biozentrum der Universität Würzburg

    Neues Team von Vizepräsidenten

    19.02.2009

    Anfang Februar hat der Hochschulrat der Universität Würzburg den Physiker Alfred Forchel zum nächsten Präsidenten der Uni gewählt. Forchel tritt sein Amt am 1. Oktober 2009 an. Nun stellt er der Öffentlichkeit das Team von Vizepräsidenten vor, mit dem er die Hochschule künftig führen will.

    Margareta Götz, Martin Lohse, Eckhard Pache und Wolfgang Riedel.

    Margareta Götz, Martin Lohse, Eckhard Pache und Wolfgang Riedel.

    Über die Kandidaten wird der Hochschulrat voraussichtlich auf seiner nächsten Sitzung am 23. März entscheiden. Es sind:

    Margareta Götz

    Margareta GötzMargareta Götz soll unter anderem für die Lehramtsstudiengänge zuständig sein, deren Weiterentwicklung der zukünftigen Hochschulleitung besonders am Herzen liegt. Die Professorin hat seit 1998 den Lehrstuhl für Grundschulpädagogik und Grundschuldidaktik inne. Sie war maßgeblich an der Gründung des Zentrums für Lehrerbildung und Bildungsforschung an der Universität beteiligt und hat auch die Kinder-Uni und die Schüler-Uni mitinitiiert. Von 2002 bis 2004 war sie Dekanin der damaligen Philosophischen Fakultät III.

    Margareta Götz wurde 1951 in Wallenfels in Oberfranken geboren. Ab 1971 studierte sie Lehramt für Volksschulen an der Pädagogischen Hochschule in Würzburg. Nach dem ersten Examen begann sie an der Universität Würzburg ein Studium in Erziehungswissenschaft, Psychologie und Soziologie und schloss es mit der Diplomprüfung in Pädagogik ab. Schulpraktische Erfahrungen sammelte sie in städtischen und ländlichen Volksschulen in Ober- und Unterfranken.

    Ihre akademische Laufbahn begann Margareta Götz 1982 als wissenschaftliche Mitarbeiterin am Lehrstuhl für Grundschuldidaktik. Hier promovierte sie 1989 mit einer Arbeit zur Geschichte der Grundschule. 1996 folgte die Habilitation, in der sie sich mit der Entwicklung der Grundschule in der Zeit des Nationalsozialismus befasste.

    1994 vertrat Margareta Götz an der TU Dresden ein Jahr lang eine C 3-Professur für Grundschulpädagogik mit Schwerpunkt Sachunterricht. Danach nahm sie einen Ruf als Professorin für Schulpädagogik an der Pädagogischen Hochschule Karlsruhe an. Im Anschluss wechselte sie 1998 nach Würzburg.

    Martin Lohse

    Martin LohseAls Vizepräsident soll sich Martin Lohse vorrangig der Förderung von Forschungsaktivitäten in den Lebens- und Naturwissenschaften widmen. Der Professor hat seit 1993 den Lehrstuhl für Pharmakologie inne. Er war Gründungssprecher des Sonderforschungsbereichs 487 „Regulatorische Membranproteine“ im Jahr 2000 und die treibende Kraft, die zur Einrichtung des Rudolf-Virchow-Zentrums führte, des DFG-Forschungszentrums für experimentelle Biomedizin. Seit der Gründung des Zentrums im Jahr 2001 ist er dessen Sprecher.

    Martin Lohse, 1956 in Mainz geboren, studierte Medizin und Philosophie in Göttingen, London und Paris. 1981 promovierte er in Neurobiologie am Max-Planck-Institut für Biophysikalische Chemie in Göttingen; anschließend war er an den Pharmakologischen Instituten in Bonn und Heidelberg tätig.

    Nach der Habilitation 1988 an der Universität Heidelberg zog es Lohse in die USA, an die Duke University in Durham (North Carolina). Dort blieb er bis 1990 und übernahm dann die Leitung einer Arbeitsgruppe am Genzentrum der Universität München und des Max-Planck-Instituts für Biochemie in Martinsried. 1993 folgte er dem Ruf an die Universität Würzburg. 1999 erhielt er den Leibniz-Preis der Deutschen Forschungsgemeinschaft, 2000 den Ernst-Jung-Preis für Medizin. Seit 2003 ist er geschäftsführender Direktor der Graduiertenschulen der Universität Würzburg.

    Eckhard Pache

    Eckhard PacheAls Vizepräsident der Universität Würzburg soll der Rechtswissenschaftler Eckhard Pache beispielsweise für internationale Beziehungen und Forschung in den Gesellschaftswissenschaften zuständig sein.

    Eckhard Pache wurde 1961 in Essen geboren. Er studierte ab 1982 Rechtswissenschaft an der Universität Bielefeld. Nach dem zweiten juristischen Staatsexamen war er ab 1989 als wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut für deutsches, europäisches und internationales Wirtschaftsrecht der Universität Bielefeld tätig.

    1993 promovierte Pache über den „Schutz der finanziellen Interessen der Europäischen Gemeinschaften", im Jahr 2000 folgten die Habilitation sowie die Verleihung der Lehrbefugnis für die Fächer Öffentliches Recht, Europarecht und Völkerrecht. Nach einer Lehrstuhlvertretung im Wintersemester 2001/02 erhielt er einen Ruf an die Juristische Fakultät der Julius-Maximilians-Universität Würzburg, an der er seit Anfang 2002 den Lehrstuhl für Staatsrecht, Völkerrecht, Internationales Wirtschaftsrecht und Wirtschaftsverwaltungsrecht innehat.

    Paches derzeitige Arbeitsschwerpunkte liegen im allgemeinen Verwaltungsrecht und Verwaltungsprozessrecht, im nationalen Wirtschaftsverwaltungs- und Umweltrecht, insbesondere im Chemikalien- und Immissionsschutzrecht, im institutionellen und materiellen Europarecht und europäischen Prozessrecht sowie im internationalen Wirtschaftsrecht.

    Wolfgang Riedel

    Wolfgang RiedelIn der künftigen Hochschulleitung soll der Literaturwissenschaftler Wolfgang Riedel unter anderem die Geschäftsfelder Studium und Lehre und Forschungsförderung in den Geisteswissenschaften übernehmen.

    Wolfgang Riedel wurde am 31. Mai 1952 in Mellrichstadt in Unterfranken geboren. Von 1971 bis 1979 studierte er Germanistik in Würzburg, Marburg und Berlin, zunächst in Verbindung mit Psychologie und Kunstgeschichte, danach mit Philosophie und Geschichte. 1984 bis 1989 war er Wissenschaftlicher Mitarbeiter in Heidelberg und Berlin; von 1989 bis 1995 Wissenschaftlicher Assistent am Fachbereich Germanistik der Freien Universität Berlin.

    1984 promovierte Riedel mit einer Arbeit über „Die Anthropologie des jungen Schiller. Zur Ideengeschichte der medizinischen Schriften und der ‚Philosophischen Briefe‘“. 1995 folgten die Habilitation und Ernennung zum Privatdozenten an der FU Berlin.

    1998 wurde Riedel zum Professor für Neuere Deutsche Literatur an der Universität Würzburg ernannt. Vom 2002 bis 2007 war er Dekan der Philosophischen Fakultät II. Seit dem Sommersemester 2007 hat Riedel den Lehrstuhl für neuere deutsche Literatur- und Ideengeschichte an der Universität Würzburg inne. Seit dem Wintersemester 2007 ist er Gründungsdekan der neuen, fusionierten Philosophischen Fakultät I.

    Von Gunnar Bartsch / Robert Emmerich

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