English
    Biozentrum der Universität Würzburg

    Professor Erich Buchner wird 65

    16.06.2009

    Welche Proteine eine Synapse braucht, damit sie Signale von einer Nervenzelle zur anderen oder zu einer Muskelzelle übermitteln kann – diese Fragestellung hat Erich Buchner während seiner wissenschaftlichen Laufbahn anhaltend bewegt. An der Universität Würzburg hat er sich neben der Forschung besonders auch in der Lehre stark engagiert und war, zusammen mit Professor Martin Heisenberg, treibende Kraft bei der Etablierung des Diplomstudiengangs Neurobiologie: Am 21. Juni feiert der Professor für Genetik und Neurobiologie seinen 65. Geburtstag.

    Professor Erich Buchner. Foto: privat

    Erich Buchner wurde, nach dem Studium der Physik und der Physiologie, am Max-Planck-Institut für biologische Kybernetik in Tübingen promoviert und hat sich 1982 an der Universität Würzburg im Fach Zoologie mit Schwerpunkt Neurobiologie habilitiert. Seit 1984 ist er – immer wieder unterbrochen von Forschungsaufenthalten in England, Indien und den USA - an der Universität Würzburg tätig.

    Grundlagenforschung zum menschlichen Nervensystem
    In seiner Forschung untersucht Buchner gemeinsam mit seiner Frau Sigrid am Modell der Taufliege Drosophila melanogaster, welche Moleküle und Proteine für die Signalübermittlung in der Synapse gebraucht werden. Die meisten von ihnen finde man dann tatsächlich auch beim Menschen, sagt er. Buchner betreibt also Grundlagenforschung, in der die Drosophila als Modellsystem für die Untersuchung des Nervensystems beim Menschen dient.

    Enge Kooperation von Biologie und Medizin
    Dabei sei die enge Zusammenarbeit mit Professor Martin Heisenberg (Lehrstuhl für Genetik und Neurobiologie) und Professor Michael Sendtner vom Institut für Klinische Neurobiologie essentiell gewesen für den Erfolg seiner Forschung. Darüber hinaus ist Buchner in zwei Graduate Schools und zwei Sonderforschungsbereiche eingebunden.

    An einen Abschied von der Universität denkt der Wissenschaftler angesichts seines Geburtstags noch nicht: Nach wie vor habe er großes Interesse an der Forschung, sagt er. Er habe noch Forschungsmittel und auch noch Doktoranden, die er weiter betreuen möchte. Nicht zuletzt auch wegen der Lehrbelastung aufgrund der Umstellung von Diplom auf Bachelor/Master würde er noch gerne so lange am Institut bleiben, bis seine Nachfolge geregelt ist. Das werde – so schätzt er - frühestens nächstes Jahr sein.

    Von uni-intern Nr.23, 16. Juni 2009

    Zurück

    Kontakt

    Biozentrum der Universität Würzburg
    Am Hubland
    97074 Würzburg

    E-Mail

    Suche Ansprechpartner

    Hubland Süd, Geb. B1 Hubland Nord, Geb. 80 Julius-von-Sachs-Platz 2 Fabrikschleichach Hubland Süd, Geb. B2 Hubland Süd, Geb. B3