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    Biozentrum der Universität Würzburg

    Roter Platz am Hubland wird saniert

    08.04.2009

    Mit Einschränkungen müssen Studierende und Beschäftigte der Universität auf dem Campus am Hubland rechnen: Dort startet Mitte April die Sanierung des rot gepflasterten Platzes rund um Unibibliothek und Mensa. Die Arbeiten dauern voraussichtlich bis Ende 2011.

    Markant: Der rote Platz am Hubland rund um Unibibliothek und Mensa. Ab Mitte April wird er saniert. Foto: Norbert Schwarzott

    Markant: Der rote Platz am Hubland rund um Unibibliothek und Mensa. Ab Mitte April wird er saniert. Foto: Norbert Schwarzott

    Die 8.000 Quadratmeter große Fläche wird in drei Bauabschnitten hergerichtet. Los geht es Mitte April im Bereich nördlich der Mensa: Gesperrt ist dann eine Zeit lang der Eingang des Mensagebäudes, der in Richtung Bibliothek liegt. Wer in die Mensa will, muss den Eingang bei der Buchhandlung Schöningh nehmen.

    Busverkehr: Läuft weiter wie gehabt

    Wie gewohnt verläuft der Busverkehr zur Endhaltestelle „Uni-Zentrum“: Die Fahrgäste können dort aussteigen, die Treppe zum roten Platz hinaufgehen und weiter Richtung Campus laufen. Geöffnet bleiben vorerst auch die beiden Hauptzugänge zur Unibibliothek.

    Sperrung: Treppen bei der Mensa

    Gesperrt sind die Treppen neben der Mensa, die von der Straße Am Hubland auf den roten Platz führen. Fußgänger müssen zur Treppe bei der Unibibliothek ausweichen oder zu dem Gehweg, der am Pharmazie-Neubau vorbei Richtung Campus führt.

    Mehr Einschränkungen gibt es im ersten Bauabschnitt nicht; dauern soll er bis Winter 2009. Im weiteren Verlauf der Sanierung – ab dem Frühjahr 2010 – werden dann wechselnde Flächen des roten Platzes sowie jeweils ein Eingang zur Unibibliothek gesperrt bleiben. Punktuell werden in der unter dem Platz liegenden Tiefgarage immer wieder einige Parkplätze gesperrt sein.

    Sanierung: Warum sie nötig ist

    Gebaut wurde der rote Platz vor 30 Jahren. „Er ist im Prinzip wie ein riesiges Regenrückhaltebecken, aus dem das Wasser fast nur durch Verdunstung verschwindet.“ Derart zugespitzt formuliert Dr. Franz Ullmann vom Staatlichen Bauamt Würzburg die Problematik.

    Die Drainage funktioniert also nicht gut genug. Das hat Folgen: Bei Regen bilden sich auf dem Klinkerpflaster große Wasserflächen. Durch Frosteinwirkung ist die Fläche uneben geworden. In die Tiefgarage, die sich unter dem Platz hinzieht, dringt Wasser ein.

    Drainage: Wie sie 17 Mal besser wird

    Kosten wird die Sanierung rund zwei Millionen Euro, das Geld stellt der Freistaat Bayern zur Verfügung. Das Bauamt wird den Platz mit einem ausreichenden Gefälle versehen, damit das Wasser besser abfließt. Hinzu kommen, jeweils unter dem Pflaster, Entwässerungsrinnen und eine für die Drainage verbesserte Splittschicht. Zur Tiefgarage hin wird eine Abdichtung aufgetragen.

    Der neue Aufbau leite das Wasser 17 Mal besser ab als der bisherige, so Ullmann. Woher das bekannt ist? Das Bauamt hat vorab eine Art Laborversuch gemacht: Auf wenigen Quadratmetern haben die Fachleute die bestehende und zwei mögliche Schichtungen des Platzes nachgebaut. Und dann getestet, welche davon die beste Drainage bietet.

    Eine Testfläche im Freien haben sie ebenfalls realisiert: am Mensa-Eingang bei der Buchhandlung Schöningh. Die Testfläche wurde bewusst dorthin gelegt, denn dank ihr kann dieser Weg ins Mensagebäude bei der weiteren Sanierung durchgehend zugänglich bleiben. Bislang funktioniere die Drainage dort sehr gut, sagt Ullmann.

    Neu: Bessere Beleuchtung

    Wie der Platz nach der Sanierung aussieht? Rote Pflastersteine sollen ihn auch weiterhin zieren, ihre geometrische Anordnung wird bleiben wie sie ist. Deutlich besser soll die Beleuchtung des Platzes werden. In Sachen Barrierefreiheit sind am Boden Leitlinien für Sehbehinderte geplant. Vorgesehen ist zudem, den An- und Austritt der Treppen zu markieren.

    Die Grüninseln? Im Verlauf der Sanierung müssen sie erst einmal weichen. Danach aber werden sie wesentlich ansprechender gestaltet, verspricht das Bauamt: Statt großer „Grün-Container“ strebe man eine kleinteiligere Gestaltung an.

    Von Robert Emmerich

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