piwik-script

English
    Biozentrum der Universität Würzburg

    Telefonieren in einer neuen Dimension

    24.04.2008

    Ein neues technisches Großprojekt steht kurz vor dem Start: Ab Herbst soll das Telefonieren für alle Beschäftigten der Universität wesentlich komfortabler werden. Die bisherige Telefonanlage wird dann durch ein grundlegend neues System ersetzt, bei dem die Sprachdaten nicht mehr durch Telefonleitungen, sondern im hochschuleigenen Datennetz fließen.

    Dieses Team aus dem Rechenzentrum stellt die Universität auf das neue Telefonsystem um: hinten links Jürgen Thomeier, daneben Projektleiter Helmut Celina, vorne links Ingo Kietzerow, neben ihm Andreas Koch. Es fehlt Winfried Fuchs. Foto: Michael Tschern

    Dieses Team aus dem Rechenzentrum stellt die Universität auf das neue Telefonsystem um: hinten links Jürgen Thomeier, daneben Projektleiter Helmut Celina, vorne links Ingo Kietzerow, neben ihm Andreas Koch. Es fehlt Winfried Fuchs. Foto: Michael Tscherner

    Voice over IP (VoIP), Telefonieren über ein Datennetz, heißt dabei das immer wieder kursierende Schlagwort. In dieses neue Zeitalter startet die Uni Würzburg mit der Installation des Telefonsystems Asterisk – und geht damit ein Projekt an, das deutschlandweit in dieser Größenordnung bislang einmalig ist. Hinter Asterisk verbirgt sich eine frei verfügbare Software, die alle Funktionalitäten einer herkömmlichen Telefonanlage abdeckt.

    Die Umstellung ist vor allem durch die Beschränkungen der jetzigen Anlage notwendig. „Es sind aktuell schlichtweg keine Anschlüsse mehr frei, und für eine Erweiterung hätte die Universität eine komplett neue Telefonanlage kaufen müssen“, sagt Projektleiter Helmut Celina vom Rechenzentrum. Dort hat in den vergangenen Monaten ein „Telefon-Team“ die Umstellung vorbereitet, die voraussichtlich ab August/September alle Bereiche der Hochschule betreffen wird.

    Die Beschäftigten bekommen neue Telefongeräte und damit auch eine Reihe von Vorteilen. Zum Beispiel ist die eigene Telefonnummer nicht mehr an ein bestimmtes Gerät gebunden: Jeder Nutzer kann sich mit einer persönlichen Identifikationsnummer ins Asterisk-System einloggen, und zwar an jedem beliebigen Gerät – am eigenen Arbeitsplatz genauso wie an einem Apparat in einem anderen Büro. Wo immer der Nutzer das tut, ist er unter seiner Telefonnummer erreichbar. Weitere Vorteile des neuen Systems:

    • Es bietet Anrufbeantworter-Funktionen und verfügt über Gruppenfunktionalitäten (Konferenz, Übernahme, Übergabe, Umleitung etc.).
    • Der Nutzer kann die Liste der Anrufe einsehen, die während seiner Abwesenheit eingegangen sind.
    • Das System ist beliebig und flexibel erweiterbar, wenn neue Nutzer hinzukommen: Sollte seine Kapazität erschöpft sein, nimmt das Rechenzentrum ganz einfach einen zusätzlichen Asterisk-Rechner in Betrieb.
    • Ältere analoge Apparate wie Faxgeräte oder Türsprechanlagen/-öffner können integriert werden.
    • Mittelfristig (voraussichtlich ab 2009) lassen sich auch schnurlose Telefongeräte über das WLAN-Funknetz der Universität einbinden.

    Der neue Telekommunikationsdienst bleibt vom Lehre- und Forschungs-Netz der Universität getrennt. Laut einer Mitteilung des Rechenzentrums werden außerdem noch andere bewährte Maßnahmen zur Datensicherheit angewendet. So sorgen zum Beispiel mehrere Server und eine permanente Überwachung auch beim Ausfall eines Asterisk-Rechners dafür, dass die grundsätzliche Funktionsfähigkeit der Telefonanlage gewahrt bleibt.

    Weitere Informationen: Helmut Celina, T 888-3017, voip@uni-wuerzburg.de. Eine Internetseite des Rechenzentrums mit Informationen zum Stand des Projekts gibt es HIER.

    Von Robert Emmerich

    Zurück

    Kontakt

    Biozentrum der Universität Würzburg
    Am Hubland
    97074 Würzburg

    E-Mail

    Suche Ansprechpartner

    Hubland Süd, Geb. B1 Hubland Nord, Geb. 80 Julius-von-Sachs-Platz 2 Fabrikschleichach Hubland Süd, Geb. B2 Hubland Süd, Geb. B3