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    Biozentrum der Universität Würzburg

    Uni baut ihre Spitzenstellung in Bayern und Deutschland aus

    05.10.2006

    Erneut hat die Uni Würzburg ihre seit Jahren herausragende Position in der Forschungslandschaft verbessert: Im neuen Förderranking der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG), das der Öffentlichkeit gestern vorgestellt wurde, hat sie sich im Vergleich zum letzten Ranking von vor drei Jahren von Platz 8 auf Platz 4 vorgeschoben.

    Titelbild des aktuellen DFG-Förderrankings.

    Titelbild des aktuellen DFG-Förderrankings.

    104,7 Millionen Euro – so viel Geld hat die Uni Würzburg in den Jahren 2002 bis 2004 von der DFG erhalten. Mehr bekamen nur die Uni München (131 Millionen), die Technische Hochschule (TH) Aachen (126 Millionen) und die Uni Heidelberg (105,1 Millionen). Die anderen bayerischen Universitäten folgen auf den Plätzen sieben (Erlangen-Nürnberg) und neun (TU München).

    Die Rangliste ist als Maßstab für die Qualität der Forschung zu sehen, die an den Hochschulen geleistet wird – schließlich vergibt die DFG ihre Fördermittel nur nach einer strengen Begutachtung der Projekte. Dabei ist die Konkurrenz zwischen den einzelnen Forschungsstandorten und Wissenschaftlern enorm groß.

    Spitzenstellung in Bayern

    Bezieht man die Summe der Fördermittel auf die Anzahl der Professoren, so landet die Uni Würzburg auf Platz 6 – und ist damit die beste Hochschule in Bayern. Jeder ihrer Professoren hat von 2002 bis 2004 demnach im Durchschnitt 285.000 Euro bei der DFG eingeworben. In dieser Betrachtungsweise nehmen die TH Karlsruhe, die Medizinische Hochschule Hannover, die TH Aachen sowie die Universitäten Stuttgart und Konstanz die ersten fünf Ränge ein. Die TU München erreicht Platz 10 (242.000 Euro pro Professor), die Uni München nur Platz 19 (185.000 Euro je Professor).

    Das Förder-Ranking der DFG deckt mit seinen inzwischen vier Ausgaben einen Zeitraum von 14 Jahren ab. In ihrem aktuellen Bericht hebt die Forschungsgemeinschaft besonders den stetigen Aufwärtstrend für die Julius-Maximilians-Universität hervor: Beim ersten Ranking fand sich die Würzburger Hochschule noch auf Rang 14. In den Folgejahren arbeitete sie sich dann über Platz 10 und Platz 8 auf jetzt Rang 4 nach vorn.

    Das Erreichen eines hohen Rangplatzes geht laut DFG oft mit einer sehr spezifischen fachlichen Ausrichtung einher. Rund 38 Prozent des Geldes, das die DFG an die Hochschulen verteilt, ist für die Forschung in den Lebenswissenschaften bestimmt. 80 Prozent der Mittel, die von der DFG an die Uni Würzburg fließen, sind für Biologie und Medizin bestimmt. Gliedert man das Ranking nach Fachgebieten auf, so liegt die Uni dementsprechend im Bereich Medizin auf Platz 1, in der Biologie auf Platz 2.

    Das DFG-Ranking im Internet: www.dfg.de/ranking/ranking2006/index.html

    Von Robert Emmerich

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