English
    Biozentrum der Universität Würzburg

    Uni hervorragend im Focus-Ranking

    04.06.2007

    Die Zeitschrift Focus hat ihr neues Hochschul-Ranking veröffentlicht. Dabei schneidet die Universität Würzburg in Biologie, Medizin, Physik und Psychologie erneut hervorragend ab. In diesen Fächern befindet sie sich jeweils in der Spitzengruppe deutscher Universitäten.

    Zwei Medizinstudenten üben die Reanimation am Phantommodell.

    Die Medizinstudenten Daniel Holzheid (links) und Ulrich Rohsbach üben im SkillsLab der Fakultät die Reanimation am Phantommodell. In Lehre und Forschung haben Medizin und andere Fachbereiche der Uni Würzburg beim Focus-Ranking sehr gute Bewertungen bekommen. Archivfoto: Gunnar Bartsch

    Im Focus-Ranking belegt die Würzburger Fakultät für Biologie Platz 5 hinter Heidelberg (1) und Tübingen (2) mit minimalem Unterschied zur Ludwig-Maximilians-Universität München (3) und zu Freiburg (4). Die Medizinische Fakultät hat gemeinsam mit Tübingen Rang 6 inne in einem Spitzenfeld mit Unis aus Heidelberg, München, Freiburg, Berlin, Frankfurt/Main und Hannover. Platz 6 nimmt die Uni Würzburg auch im Fach Physik ein, und zwar gemeinsam mit der Elite-Uni Karlsruhe. Mit dabei an der Spitze sind hier Heidelberg, Konstanz, Jena und die beiden Münchener Universitäten.

    Den „Shooting Star“ stellen allerdings die Psychologen: Sie finden sich zusammen mit ihren Bochumer Kollegen auf Rang 2 wieder – eine Verbesserung gegenüber dem früheren Ranking um drei Plätze. Die Chemie sortiert Focus ohne genauere Angaben in die Mittelgruppe.

    Für das Focus-Hochschul-Ranking wurden die Leistungen von Forschung und Lehre in 20 Studienfächern von Anglistik bis Zoologie bundesweit untersucht. 1000 Dekane und 2500 Wissenschaftler haben dafür Auskunft über den Ruf von Forschung und Lehre der Fachbereiche gegeben. 3000 Personalverantwortliche großer in Deutschland ansässiger Unternehmen sowie 200 Personalverantwortliche in Großkanzleien gaben ebenfalls ihr Urteil ab. Die Beurteilung der wissenschaftlichen Leistung und des internationalen Renommees basiert auf Daten von Thomson Scientific aus Philadelphia, wo nach Focus-Angaben 8500 der wichtigsten Wissenschaftsjournale analysiert werden.

    Die statistischen Daten wie Betreuungsrelation, Promotionsquote und Studiendauer stammen aus den Jahren 2003 bis 2005. Für die Drittmittel wertete Focus die Jahre 2002 bis 2004 aus. Im Detail erzielt Würzburg dabei folgendes Ergebnis:

    In Biologie, Medizin, Psychologie und Chemie erhält die Universität jeweils Bestwerte in der Lehre (drei Punkte). In diese Bewertung sind Kriterien wie Reputation bei Wissenschaftlern, die Studiendauer und die Betreuungsrelation, also die Zahl der Studierenden pro Professor, in den Gesamtwert eingeflossen. Die drei Punkte kann man auch so lesen: Die Würzburger Lehre genießt hohes Ansehen bei anderen Professoren, das Studium kann in kurzer Zeit bewältigt werden und das Verhältnis von Studierenden zu Professoren ist gut.

    Die Physiker wurden in Sachen Lehre mit zwei Punkten bewertet. Dass sie hier nicht die Bestnote erreichten, liegt an der Betreuungsrelation. Die allerdings ist nur deshalb nicht so günstig, weil die Physiker mit der Nanostrukturtechnik einen attraktiven Studiengang geschaffen haben, der sehr viele Studierende anzieht.

    Im Bereich der Forschung erzielen Biologen, Mediziner, Physiker und Psychologen aus Würzburg ebenfalls den Höchstwert von drei Punkten, die Chemie erhält zwei Punkte. Die etwas geringere Wertung der Chemie resultiert aus dem Erhebungszeitraum für die eingeworbenen Drittmittel. Da hatte die Würzburger Fakultät im Jahr 2002 einen Tiefpunkt – ein Sonderforschungsbereich war ausgelaufen, der nächste noch nicht gestartet – was sich jetzt in der Focus-Statistik bemerkbar macht.

    Insgesamt stehen Absolventen dieser fünf Fächer aus Würzburg also gut da und dürften keine Probleme haben, nach dem Studium eine Anstellung zu finden. Die Lebenswissenschaften und die Physik werden das 21. Jahrhundert entscheidend prägen, die Arbeitsmarktchancen sind in allen fünf Fächern sehr gut. Die Akademiker-Arbeitslosigkeit hat sich gerade in diesen Berufsfeldern in den vergangenen zwei Jahren drastisch reduziert. Im Schnitt beträgt sie derzeit drei Prozent.

    Von Gunnar Bartsch/Robert Emmerich

    Zurück

    Kontakt

    Biozentrum der Universität Würzburg
    Am Hubland
    97074 Würzburg

    E-Mail

    Suche Ansprechpartner

    Hubland Süd, Geb. B1 Hubland Nord, Geb. 80 Julius-von-Sachs-Platz 2 Fabrikschleichach Hubland Süd, Geb. B2 Hubland Süd, Geb. B3