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    Biozentrum der Universität Würzburg

    Nobelpreisträger im Biozentrum

    11.01.2012

    Viren können Krebs auslösen: Für diese Erkenntnis bekam Harald zur Hausen im Jahr 2008 den Nobelpreis für Medizin verliehen. Der Professor hat auch einige Jahre an der Universität Würzburg geforscht. Am 11. Januar kommt er hierher, um einen öffentlichen Vortrag über sein Forschungsgebiet zu halten.

    Nobelpreisträger Harald zur Hausen hält einen Vortrag im Biozentrum. Foto: Deutsches Krebsforschungszentrum

    Nobelpreisträger Harald zur Hausen hält einen Vortrag im Biozentrum. Foto: Deutsches Krebsforschungszentrum

    „Infektionen als Auslöser von Krebserkrankungen“, so heißt das Thema, über das Harald zur Hausen am Mittwoch, 11. Januar, im Biozentrum spricht. Sein Vortrag beginnt um 17:15 Uhr im Hörsaal A 101; Gäste sind willkommen.

    Als Forscher hat sich Harald zur Hausen mit der Entstehung von Krebs als Folge von Virusinfektionen beschäftigt. Er war der Erste, der eine Rolle von Papillomviren bei der Entstehung von Gebärmutterhalskrebs vermutete und dies später auch wissenschaftlich belegte. Seine Entdeckung eröffnete für die Vorbeugung und Behandlung dieser Krankheit völlig neue Perspektiven. Letztlich führte sie zur Entwicklung eines Impfstoffs gegen Gebärmutterhalskrebs.

    Die Würzburger Zeit von Harald zur Hausen

    Für seine bahnbrechenden Arbeiten bekam zur Hausen Ende 2008 den Nobelpreis zuerkannt. Bereits im Mai 2008 hatte ihn die Würzburger Medizinische Fakultät mit der Ehrendoktorwürde ausgezeichnet. An der Uni Würzburg war Harald zur Hausen von 1969 bis 1972 tätig, am Institut für Virologie. Dann wechselte er an die Uni Erlangen, später ans Deutsche Krebsforschungszentrum nach Heidelberg.

    Physikalisch-Medizinische Gesellschaft als Gastgeber

    Seinen Vortrag im Biozentrum hält Harald zur Hausen auf Einladung der Würzburger Physikalisch-Medizinischen Gesellschaft (Physico-Medica). Diese wurde 1849 als eine der ersten medizinisch-naturwissenschaftlichen Gesellschaften in Deutschland gegründet. Zu ihren „Vätern“ gehörten die Wissenschaftler Franz von Rinecker, Rudolf Virchow und Albert von Koelliker. Ziel der Gesellschaft war es, Medizin und Naturwissenschaften zu fördern und die Gemeinsamkeiten zwischen den beiden Fächern deutlich zu machen.

    Homepage der Physiko-Medica

    Von einBlick 10.1.2012

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