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    Biozentrum der Universität Würzburg

    Viel versprechender Nachwuchs

    06.06.2012

    Besonders qualifizierte Doktoranden unterstützt das Elitenetzwerk Bayern mit einem Forschungsstipendium. In diesem Sommersemester wurden sechs Studierende der Universität Würzburg neu in das Programm aufgenommen.

    „Doktorandinnen und Doktoranden, die durch weit überdurchschnittliche Studien- und Prüfungsleistungen eine besondere Befähigung zu wissenschaftlicher Arbeit erkennen lassen“ können in den Genuss einer Graduierten- und Postgraduiertenförderung des Elitenetzwerks Bayern kommen – so schreibt es zumindest das Bayerische Eliteförderungsgesetz vom April 2005 vor.

    Die Stipendiaten erhalten in der Graduiertenförderung in der Regel bis zu zwei Jahre lang, in der Postgraduiertenförderung maximal ein Jahr lang monatlich einen Grundbetrag zwischen 1050 Euro (Graduierte) und 1250 Euro (Postgraduierte), um so ihren Lebensunterhalt sichern zu können. Darüber hinaus bietet ihnen das Elitenetzwerk interdisziplinäre, persönlichkeitsbildende und berufsbezogenen Veranstaltungen an. Weitere Angebote sollen der Vernetzung der Nachwuchswissenschaftler dienen und ihnen internationale Kontakte ermöglichen.

    So genannte "Fast-Track-Doktoranden", die ihre Doktorarbeit direkt nach dem Bachelor-Abschluss beginnen, können von Beginn an ein dreijähriges Stipendium erhalten. Nach 18 Monaten muss sich das Vorhaben allerdings einer Zwischenevaluation stellen. In deren Rahmen wird dann durch den Universität Bayern e.V. über die Weitergewährung des Stipendiums entschieden.

    Seit der Einführung der Forschungsstipendien im 2005 haben bislang insgesamt 80 Studierende der Universität Würzburg solch ein Stipendium erhalten. Aktuell werden in Würzburg 32 Doktoranden durch dieses Förderprogramm unterstützt. Sechs von ihnen sind in diesem Sommersemester neu hinzugekommen.

    Die neuen Stipendiaten, die Themen ihrer Doktorarbeiten und ihre Betreuer sind:

    Ramona Baur: Outputprozesse der Emotionsregulation im Zusammenhang mit ADHD-Symptomatik (Lehrstuhl für Psychologie I, Prof. Dr. Andreas Mühlberger)

    Franziska Brede: Multifunktionale Hybridmaterialien basierend auf MOF-Materialien aus 3d-Übergangsmetallen und N-heterozyklischen Amid-Linkern (Lehrstuhl für Anorganische Chemie I, Prof. Dr. Klaus Müller-Buschbaum)

    Lukas Mitzka: Vorhersagen supersymmetrischer Pati-Salam-Modelle für den LHC (Lehrstuhl für Theoretische Physik 2, Prof. Dr. Werner Porod)

    Frank Sommerlandt: Molekulare und neuroanatomische Grundlagen des visuellen Lernens und der Gedächtnisbildung bei Bienen (Lehrstuhl für Verhaltensphysiologie und Soziobiologie, Prof. Dr. Wolfgang Rössler)

    Tobias Ullmann: Erfassung der geomorphologischen Dynamik subpolarer Räume vor dem Hintergrund des Klimawandels (Lehrstuhl für physische Geographie, Prof. Dr. Roland Baumhauer)

    Alexander Westermann: Parallele Genexpressions-Analyse von Wirt und Pathogen auf Transkriptionsebene mittels neuartiger Hochdurchsatz-Sequenzierung (Institut für Molekulare Infektionsbiologie, Prof. Dr. Jörg Vogel)

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    Elitenetzwerk Bayern

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