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    Biozentrum der Universität Würzburg

    Wie Bakterien dem Menschen schaden

    28.03.2011

    Neueste Erkenntnisse über die Mechanismen, mit denen Bakterien bei Menschen Krankheiten verursachen, stehen im Mittelpunkt einer internationalen Tagung in Würzburg. Sie findet vom 12. bis 14. April im Gartenpavillon des Juliusspitals statt; organisiert wird sie von Professor Thomas Rudel und seinem Team vom Biozentrum der Universität.

    Im Gartenpavillon des Juliusspitals treffen sich 120 Wissenschaftler aus aller Welt zu einer Tagung über bakterielle Krankheitserreger. Foto: Lehrstuhl für Mikrobiologie

    Die Erreger von Cholera, Hirnhautentzündungen und Magenkrebs sowie andere krank machende Bakterien kommen bei der Tagung zur Sprache. Die Teilnehmer befassen sich unter anderem mit dem Erbgut der Bakterien sowie mit Molekülen, die zu den krankheitsauslösenden Faktoren gehören. Sie sprechen auch über die Reaktionen des Immunsystems auf Infektionen. Auf dem Tagungsprogramm stehen zudem neue Technologien wie die intravitale Mikroskopie, die für die Infektionsforschung wichtig sind.

    Als Referenten hat Professor Rudel mehr als 25 internationale Wissenschaftler eingeladen, die auf ihrem Fachgebiet als führend gelten. Die Tagungssprache ist englisch, die Organisatoren rechnen mit rund 120 Besuchern aus aller Welt.

    Veranstaltet wird die Tagung „Emerging Topics in Microbial Pathogenesis“ von der Nationalen Akademie der Wissenschaften Leopoldina und der „Federation of European Microbiological Societies“ (FEMS) in Kooperation mit dem Würzburger Lehrstuhl für Mikrobiologie. Die Alfried-Krupp-von-Bohlen-und-Halbach-Stiftung, der DFG-SFB Transregio 34, das Zentrum für Infektionsforschung sowie die Graduate School Life Sciences (GSLS) der Universität Würzburg fördern die Tagung.

    Informationen zur Tagung und das Vortragsprogramm sind im Internet abrufbar unter http://www.fems-leopoldina-2011.uni-wuerzburg.de/


    Kontakt

    Prof. Dr. Thomas Rudel, Lehrstuhl für Mikrobiologie der Universität Würzburg, T (0931) 31-84400, fems@uni-wuerzburg.de

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