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    Biozentrum der Universität Würzburg

    Zonta-Preis für Susanne Schmitt

    01.06.2011

    Die Mikrobiologin Susanne Schmitt, Postdoktorandin an der Universität Würzburg, hat den mit 1.500 Euro dotierten Preis des Zonta-Clubs Würzburg erhalten. Die Auszeichnung ist für besonders begabte Nachwuchswissenschaftlerinnen vorgesehen und wird jährlich vergeben.

    Die Biologin Susanne Schmitt (Mitte) von der Uni Würzburg nimmt den Zonta-Preis 2011 entgegen. Mit ihr freuen sich Jutta Schuster (links), Vizepräsidentin des Zonta Clubs Würzburg, und Zonta-Präsidentin Michaela Schlotter. Foto: Zonta-Club Würzburg

    Die Biologin Susanne Schmitt (Mitte) von der Uni Würzburg nimmt den Zonta-Preis 2011 entgegen. Mit ihr freuen sich Jutta Schuster (links), Vizepräsidentin des Zonta Clubs Würzburg, und Zonta-Präsidentin Michaela Schlotter. Foto: Zonta-Club Würzburg

    Dr. Susanne Schmitt interessiert sich für Biodiversität, die weltweite Verbreitung von Bakterien und deren Wechselwirkungen mit Tieren, etwa mit Meeresschwämmen. Keine andere Tiergruppe beherbergt mehr Bakterien als Schwämme, und womöglich lebt keine andere Tiergruppe schon so lange mit den kleinen Untermietern zusammen, nämlich seit mehr als 580 Millionen Jahren. Das sind nur zwei Aspekte, die das Erforschen von Schwämmen und ihren Bakterien so spannend machen, meint die Würzburger Biologin.

    Werdegang der Preisträgerin

    Die 33-Jährige aus Aschaffenburg hat Biologie an der Uni Würzburg studiert und hier 2002 mit dem Diplom abgeschlossen. In ihrer mit magna cum laude bewerteten Doktorarbeit in der Arbeitsgruppe von Professorin Ute Hentschel untersuchte sie dann die zahlreichen Bakterien, die in Schwämmen leben. Mit Freilandexperimenten in den Florida Keys konnte sie zeigen, dass junge Schwämme die Bakterien von ihren Eltern mit auf den Weg bekommen.

    Als nächste Station schloss sich ein zweijähriger Auslandsaufenthalt als Postdoktorandin in Neuseeland an. 2010 kehrte Susanne Schmitt ins Labor von Ute Hentschel nach Würzburg zurück. Derzeit ist sie Stipendiatin im Programm „Chancengleichheit für Frauen in Forschung und Lehre“ der Bayerischen Staatsregierung; ab Mitte 2011 wird sie als Assistenzprofessorin am Department für Geo- und Umweltwissenschaften der Uni München lehren und forschen.

    Laudatio des Zonta-Clubs

    „Ihre wissenschaftlichen Beiträge zur Biodiversität und marinen Ökosystemforschung tragen wesentlich zu einem modernen Verständnis der Umweltökologie bei“, lobt der Zonta-Club die Arbeit der Preisträgerin. Die hervorragende Qualität der Arbeit zeige sich unter anderem in der Publikation von bisher 16 wissenschaftlichen Artikeln.

    Den Preis bekam Susanne Schmitt bei einem Festakt im Kulturspeicher überreicht. Das Würzburger Frauennetzwerk Zonta vergibt die Auszeichnung in Zusammenarbeit mit der Frauenbeauftragten der Universität jährlich für besondere Leistungen von Frauen in den Naturwissenschaften.

    Von aus einBLICK 30.5.2011

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