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    Biozentrum der Universität Würzburg

    Neues Wissen aus alten Stöcken – in Professor Jürgen Tautz' nun veröffentlichtem Buch "Die Erforschung der Bienenwelt" gibt der Experte anhand neuester Erkenntnisse Einblick in die Welt der Bienen. Er bedient sich dabei der Daten, die im Rahmen des Hobos-Bienenprojektes der Uni erhoben wurden.

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    Wie entsteht eigentlich der hohe Zuckergehalt von Zuckerrüben? Diese bislang ungelöste Frage ist jetzt geklärt: Forschungsteams aus Deutschland haben den Zucker-Transporter entdeckt, der dafür verantwortlich ist. Für die Züchtung verbesserter Sorten ist das ein kräftiger Impuls.

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    Dr. Sebastian van de Linde, Nachwuchsgruppenleiter am Lehrstuhl für Biotechnologie und Biophysik der Uni Würzburg, hat den mit 10.000 Euro dotierten Forschungspreis 2015 der Peter und Traudl Engelhorn-Stiftung erhalten. Van de Linde arbeitet an einer Weiterentwicklung der Lokalisationsmikroskopie.

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    Erneut geht ein hoch dotierter Forschungspreis der EU an die Universität Würzburg: Die Biochemikerin Katrin Paeschke erhält für ihre Forschung einen renommierten Starting Grant des Europäischen Forschungsrats (ERC) und damit verbunden rund 1,5 Millionen Euro.

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    Das Rhodopsin CarO des Schadpilzes Fusarium fujikuroi findet sich vor allem in den Sporen (grüne Färbung, oben) des Pilzes. Sporen ohne Rhodopsin (unten links) keimen deutlich schneller als solche mit Rhodopsin (unten rechts). (Bilder: Ulrich Terpitz)

    Welche Funktion haben lichtempfindliche Proteine in einem Schadpilz, der Reispflanzen befällt? Forscher aus Würzburg und Sevilla haben diese Frage geklärt: Die Proteine bremsen die Keimung der Pilzsporen.

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    Tumorzellen brauchen Fettstoffe für ihr Wachstum. Wenn die nicht in ausreichender Menge vorhanden sind, entwickeln sie Alternativen. Diese könnten sich als Ansatz für eine Therapie eignen. Das Bild zeigt Fetttröpfchen (blau) in Tumorzellen. (Foto: AG

    Manche Krebsarten wachsen enorm schnell. Nur mit Tricks können sie die dafür notwendigen Nährstoffe aus ihrer Umgebung gewinnen. Bei der Suche nach neuen Ansätzen für eine Therapie stehen diese Tricks weit oben. Ein internationales Team von Wissenschaftlern konnte jetzt entscheidende Details klären.

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    Viele Materialforscher sind begeistert von Spinnenfäden: Dieses Naturprodukt ist so leicht und gleichzeitig derart reißfest und dehnbar wie kein anderes Material. Würzburger Forscher haben jetzt ein weiteres Geheimnis seiner Entstehung gelüftet.

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    Die faszinierende Welt der Honigbienen hat dafür gesorgt, dass Ricarda Scheiner nach dem Studium nicht Lehrerin, sondern Forscherin wurde. Seit diesem Semester ist die 42-Jährige Professorin am Biozentrum der Universität Würzburg.

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    Die Gesundheit der Bienenvölker muss weltweit erhalten werden. Doch die internationale Honigbienenforschung steht noch am Anfang. Eine Schülerfirma am Würzburger Deutschhaus-Gymnasium hat deshalb die HOBeebox entwickelt – in Anlehnung an das Universitätsprojekt HOBOS.

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    Chlamydien inaktivieren p53 und wachsen in großen Einschlüssen (rot) in ihren Wirtzellen (blau) (linkes Foto). Künstlich stabilisiertes p53 (grün) verhindert die Infektion mit Chlamydien (rechtes Foto). (Bild: C. Siegl et al., 2014)

    Chlamydien sind die Auslöser einer Reihe schwerer Krankheiten. Gleichzeitig sind die Bakterien auf die Unterstützung der von ihnen befallenen Zellen angewiesen, um überleben zu können. Welche Tricks sie dabei anwenden, haben Mikrobiologen der Universität Würzburg genauer untersucht.

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    Der französische Generalkonsul Jean-Claude Brunet besuchte in der vergangenen Woche an der Universität eine Diskussion über Europa und das Biozentrum. Dort wurde über deutsch-französische Forschungen gesprochen.

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