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    Biozentrum der Universität Würzburg

    Zubrot aus dem Darm

    16.11.2007
    Eine Vertreterin der Ameisengattung Camponotus bei der Nahrungssuche, fotografiert im tropischen Regenwald von Borneo. Foto: Heike Feldhaar

    Keine andere Ameisengattung hat sich in der Evolution so gut behauptet wie die Rossameisen. Forscher vom Biozentrum der Uni Würzburg haben jetzt herausgefunden, woher dieser Erfolg kommt: Im Darm der Ameisen wohnen spezielle Bakterien, die ihren Gastgebern lebenswichtige Nährstoffe zukommen lassen – obwohl die auf das Zubrot gar nicht angewiesen sind. Die Ergebnisse der Arbeit sind im Fachblatt BMC Biology publiziert.

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    Zu verstehen, wie Hormone funktionieren, damit man sie beeinflussen kann – das ist das zentrale wissenschaftliche Interesse von Thomas Müller. Seit August ist der 41-jährige Chemiker Professor für Molekulare Pflanzengenetik am Lehrstuhl für Molekulare Pflanzenphysiologie und Biophysik des Julius-von-Sachs-Instituts der Universität Würzburg.

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    Prof. W. Goebel

    Für seine „überragenden Verdienste und seine wegweisenden Aktivitäten“ hat der Würzburger Mikrobiologe Professor Werner Goebel die Verdienstmedaille der Deutschen Akademie der Naturforscher Leopoldina verliehen bekommen. Zusammen mit ihm wurde Professor Johannes Eckert geehrt, ein Veterinärmediziner aus Zürich.

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    Einer der elf besten Wissenschaftskommunikatoren Europas kommt von der Uni Würzburg: Es ist Professor Jürgen Tautz vom Biozentrum. Der Bienenforscher hat den Titel jetzt von der Europäischen Molekularbiologie-Organisation (EMBO) zuerkannt bekommen – und das schon zum zweiten Mal.

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    Struktur des ITS 2-Moleküls

    Ist das eine Kohlmeise oder eine Blaumeise? Ein Spitz- oder ein Bergahorn? Die Unterscheidung dieser Arten fällt vielen Menschen recht leicht. Schwieriger wird es dann schon bei Pilzen und Algen. Oder bei Lebewesen, die nur aus einer einzigen Zelle bestehen. Die keine äußerlich sichtbaren Unterschiede aufweisen, sondern sich nur mit aufwändigen Experimenten einordnen lassen. Selbst Biologen müssen dann schon einiges an Spezialwissen haben, um solche Arten auseinanderhalten zu können. In solchen Problemfällen hilft eine neue Methode weiter, die Jörg Schultz, Thomas Dandekar, Tobias Müller und Matthias Wolf am Biozentrum der Uni Würzburg entwickelt haben.

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    Cover der Bien-CD

    Der Bien. So heißt eine neue Doppel-CD, auf der Professor Jürgen Tautz, Bienenforscher am Biozentrum der Uni Würzburg, spannende Geschichten aus der Welt der Honigbienen erzählt. Aber: Wurde da im Titel nicht mit der Sprache geschlampt? Oder ist „Bien“ nur ein anderes Wort für Drohne, also für das Bienenmännchen? Weder noch.

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    Die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) hat der Einrichtung einer neuen überregionalen Forschergruppe zugestimmt, die sich mit der Regulation der Genaktivität befasst. Die Sprecher der Gruppe sind die Professoren Utz Fischer vom Biozentrum der Universität Würzburg und Elmar Wahle von der Universität Halle.

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    150 Forscherteams haben sich an dem Ideenwettbewerb des Bundesforschungsministeriums „Bionik - Innovationen aus der Natur“ beteiligt; jetzt wurden die besten sechs ausgezeichnet. Mit dabei ist die BEEgroup vom Biozentrum der Universität Würzburg um Professor Jürgen Tautz. Gemeinsam mit dem Institut für Faserverbundleichtbau und Adaptronik des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt e.V. (DLR) und dem Institut für Nichtmetallische Werkstoffe der TU Clausthal wollen sie so genannte „Bionische Schwingungserregersysteme“ entwickeln.

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    Ab sofort wird es keine Zulassungen für das 1. Semester im Studienfach Biologie (Diplom) mehr geben. Dafür beginnt der "neue" Bachelor-Studiengang, für den man sich bis zum 15. Juli 2007 bewerben kann.

     

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    Zwei Medizinstudenten üben die Reanimation am Phantommodell.

    Die Zeitschrift Focus hat ihr neues Hochschul-Ranking veröffentlicht. Dabei schneidet die Universität Würzburg in Biologie, Medizin, Physik und Psychologie erneut hervorragend ab. In diesen Fächern befindet sie sich jeweils in der Spitzengruppe deutscher Universitäten.

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    Mit ihrem neuen Förderprogramm „Fast Track“ möchte die Robert-Bosch-Stiftung (Stuttgart) exzellente junge Wissenschaftlerinnen unterstützen. Zwanzig Postdoktorandinnen aus den Lebenswissenschaften, die eine Karriere in der universitären oder außeruniversitären Forschung anstreben, können ab Herbst 2007 in den Genuss einer individuell zugeschnittenen zweijährigen Förderung kommen.

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    Wandernde Chromosomen

    Bevor Samen- und Eizelle sich vereinen und damit den Grundstein für neues Leben legen können, müssen sie in einem komplizierten Prozess ihren Chromosomensatz halbieren. Wie die Zellen diesen Akt organisieren, ist auf molekularbiologischer Ebene noch in weiten Teilen unklar. Würzburger Biologen ist es jetzt allerdings gelungen, ein Protein zu identifizieren, das dabei eine wichtige Rolle spielt. Über ihre Entdeckung berichtet die international anerkannte Fachzeitschrift PNAS in ihrer neuesten Ausgabe.

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    Chromosomen von Kindern, bei denen beide Kopien des FANCN-Gens Mutationen tragen. Durch die Schäden kommt es zu unzähligen Chromosomenbrüchen. Das Ergebnis, eine Chromosomenfragmentierung, ist im unteren Teil des Bildes deutlich zu sehen. Abbildung aus

    Forscher haben ein Gen identifiziert, dessen Mutationen zu verschiedenen Krebserkrankungen führen. Sind seine beiden Kopien defekt, besteht bereits ab dem frühen Kindesalter ein stark erhöhtes Risiko für Hirn- und Nierentumoren sowie für Leukämien. Das haben Wissenschaftler vom Biozentrum der Uni Würzburg unter der Leitung des Humangenetikers Detlev Schindler herausgefunden, und zwar gemeinsam mit Arbeitsgruppen aus Düsseldorf, Berlin, England und den USA.

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    Professor Rüdiger Wehner (Foto Uwe Dettmer)

    Rüdiger Wehner ist Neuroethologe an der Universität Zürich. In diesem Jahr hat er den Humboldt-Forschungspreis erhalten. Den Preis, der mit 65.000 Euro dotiert ist, verleiht die Alexander von Humboldt-Stiftung jährlich an international anerkannte Wissenschaftler aus dem Ausland und lädt sie gleichzeitig dazu ein, eine Zeit lang in Deutschland an einem Ort ihrer Wahl zu forschen. Wehner hat sich für das Biozentrum der Universität Würzburg entschieden.

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