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    THE BIOCENTER OF THE UNIVERSITY OF WÜRZBURG
    Klaus Kilbert (Didaktik der Biologie)

    Zwei der vom Bayerischen Wissenschaftsministerium vergebenen „Preise für gute Lehre“ gehen an die Uni Würzburg: Franz Dünzl (Katholische Theologie) und Klaus Kilbert (Didaktik der Biologie) bekamen die Auszeichnung am 11. Dezember bei einer Feier an der TU München überreicht. Die Preise sind jeweils mit 5.000 Euro dotiert.

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    Eine Eizelle des südafrikanischen Krallenfrosches wird mit Blaulicht aus einer Kunststoff-Faser bestrahlt. Durch diese Prozedur steigt die Konzentration des Botenstoffs cAMP in der Zelle an. Deren Durchmesser beträgt etwa einen Millimeter. Foto: Georg N

    Die kleine Taufliege putzt sich gerade ausgiebig. Als aber der Forscher im Labor sie mit blauem Licht bestrahlt, hört sie damit auf und erstarrt. Erst nachdem das Licht ausgeknipst wurde, nimmt sie ihre Putztätigkeit wieder auf – als wäre nichts geschehen. Wie sich Tiere und einzelne Zellen mit Licht manipulieren lassen, hat jetzt eine deutsch-japanische Wissenschaftlergruppe herausgefunden. Die Ergebnisse sind in der Fachzeitschrift „Nature Methods“ vorab online publiziert.

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    Weibliche Blütenstände des wilden Hopfens, fotografiert in der Nähe von Würzburg. Foto: Robert Emmerich

    Der Studienkreis Entwicklungsgeschichte der Arzneipflanzenkunde an der Universität Würzburg hat den Hopfen (Humulus lupulus) zur Arzneipflanze des Jahres 2007 gewählt. Damit wird eine Kulturpflanze gewürdigt, deren Nutzung sich nicht nur auf das Brauereiwesen beschränkt: Extrakte aus den Hopfenzapfen – das sind die zwei bis vier Zentimeter langen, grünlich-gelben weiblichen Blütenstände – bilden heute in Kombination mit der Baldrianwurzel auch die häufigste Darreichungsform pflanzlicher Schlaf- und Beruhigungsmittel.

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    Logo des Genomforschungsnetzwerks

    Im Bayerischen Genomforschungsnetzwerk haben sich nach einer weiteren Ausschreibungsrunde vier neue Nachwuchsgruppen für eine Förderung durch das Bayerische Wissenschaftsministerium qualifiziert. Zwei davon kommen von der Uni Würzburg; die Gruppenleiter sind Ute Felbor und Eugen Kerkhoff.

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    Eine Biene besucht eine Blüte.

    Bienen besuchen Blüten und sammeln dort Nektar und Pollen. Diese Aufgabe scheint einfach. Tatsächlich aber ist sie sehr kompliziert: Die Blüten sehen jeweils anders aus, stehen an unterschiedlichen Orten und produzieren den Nektar in unterschiedlichen Mengen – und das auch noch zu unterschiedlichen Tageszeiten. Um unter diesen Umständen einen Sammelausflug möglichst gewinnbringend gestalten zu können, wäre eine Vorausplanung des Arbeitsprogramms sinnvoll. Und in der Tat besitzen Honigbienen genau dafür das nötige Rüstzeug, wie Forscher aus Würzburg und Canberra herausgefunden haben.

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    Titelbild des aktuellen DFG-Förderrankings.

    Erneut hat die Uni Würzburg ihre seit Jahren herausragende Position in der Forschungslandschaft verbessert: Im neuen Förderranking der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG), das der Öffentlichkeit gestern vorgestellt wurde, hat sie sich im Vergleich zum letzten Ranking von vor drei Jahren von Platz 8 auf Platz 4 vorgeschoben.

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    Abbildung des Gehirns einer Taufliegenlarve

    Im Sommer kann es schnell passieren: Die Biotonne füllt sich mit ungebetenen Gästen. Oft sind es Heerscharen von nimmersatten Maden, die sich an den Küchenabfällen laben. Verfressenes, hirnloses Gewürm? Absolut nicht. Auch Maden mit ihrem einfachen Nervensystem sind zu erstaunlichen Verhaltensleistungen fähig. Forscher vom Biozentrum der Uni Würzburg haben jetzt gezeigt, dass die Tiere in gewisser Weise sogar über die Konsequenzen ihres Verhaltens „nachdenken".

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    Fliegende Hummel. Foto: Helga R. Heilmann

    Hummeln müssen normalerweise sehr viel Energie investieren, um ihre Körpertemperatur hoch zu halten. Sie sammeln daher nicht nur Blütennektar, sondern auch Wärme: Die Tiere fliegen nämlich vorzugsweise Blüten an, in denen der Nektar höher temperiert ist als bei der Konkurrenz - so sparen sie Energie.

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    Firma Kientzler schenkt seltenen australischen Baum.

    Eine der seltensten und ältesten Baumarten der Erde wird ab Samstag, 10. Juni, im Botanischen Garten der Uni Würzburg wachsen. Die Pflanze heißt Wollemia nobilis und ist ein Nadelbaum aus der Pflanzenfamilie der Araukariengewächse.

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    Werner Goebel an seinem Schreibtisch

    Professor Werner Goebel, Inhaber des Lehrstuhls für Mikrobiologie am Biozentrum der Uni Würzburg, bekam am 1. Juni bei einer Feierstunde in Marburg den Emil-von-Behring-Preis 2006 verliehen. Ausgezeichnet wird er für „seine langjährigen und in-ternational hervorgehobenen Arbeiten" über die krank machenden Eigenschaften von Mikroorganismen und für seine Beiträge zur Erforschung der Gene dieser Kleinstlebewesen.

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    Botanischer Garten

    Die Leiter und Kustoden der sechs Botanischen Gärten in Bayern trafen sich am 3. Mai an der Uni Würzburg. Hier beschlossen sie Maßnahmen, mit denen sie verstärkt zur Erhaltung bedrohter Pflanzenarten im Freistaat beitragen wollen. Mit dabei waren Vertreter des Bayerischen Landesamtes für Umwelt und der Höheren Naturschutzbehörde bei der Regierung von Unterfranken.

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    Bienen in der Bank

    05/08/2006

    Banken hatten schon immer eine Schwäche für Bienen: Manche brachten Sparbüchsen in Form von Bienenkörben in Umlauf, andere präsentierten ihren Sparern die fleißigen Nektarsammlerinnen unverblümt als Vorbild. So passt es nur allzu gut zusammen, dass im Foyer der Sparkasse Mainfranken in der Hofstraße eine Ausstellung zum Thema "Bienenforschung in Würzburg" zu sehen ist.

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