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    Lehrstuhl für Neurobiologie und Genetik

    Pamela Menegazzi

    Forschungsinteresse

    Tiere müssen Ihre Lebensweise an die Umweltfaktoren anpassen, unter denen sie leben. Organismen, die den äquatorialen oder subtropischen Teil unserer Erde bevölkern, erfahren nur moderate Veränderungen der Tageslänge im Laufe des Jahres und müssen warme bis heiße Temperaturen ertragen können. In den temperierten oder sogar subpolaren Regionen hingegen, müssen Tiere mit sehr unterschiedlichen Tageslängen zurechtkommen. Diese bewegen sich zwischen 24 Stunden Helligkeit in den Sommermonaten bis hin zu absoluter Dunkelheit in den Wintermonaten. Gleichzeitig müssen sie in der Lage sein, sehr niedrige Temperaturen zu überleben. Wie passen sich lebende Organismen an derartig unterschiedliche Umweltbedingungen an? Solche Anpassungen werden durch zeitgebende, endogene Mechanismen gesteuert, die es den Tieren erlauben, sich mit ihrer Umwelt zu synchronisieren und zyklisch wechselnde Bedingungen vorherzusehen (z. B. Jahreszeiten, Tag-Nacht-Wechsel). Eine dieser endogenen Oszillatoren ist die Innere Uhr. Sie tickt in einem etwa 24-stündigen Rhythmus. Das Kernelement der molekularen Maschinerie der Inneren Uhr sind Transkriptionsregulatoren: Schwankungen der Umweltbedingungen können die Oszillation der Proteine in der Inneren Uhr und damit die Expression uhrregulierter Gene beeinflussen.

    Mein Ziel ist es, die Verbindung zwischen den molekularen Oszillatoren, welche die Grundlage der Uhrmechanismen sind, sowie den ihnen untergeordneten Stoffwechselvorgängen zu entschlüsseln. Mein Forschungsziel ist das Studium der Mechanismen, denen die photoperiodische und saisonale Anpassung unterliegen. Die vollständig Entschlüsselung des Genoms von D. melanogaster ermöglicht es mir, eine große Anzahl genetischer Werkzeuge zu nutzen, weshalb ich sie als Modelorganismus verwenden werde.  

     

    Publikationen  

    Fundings

     

     

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