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  • Honigbienen (teilweise markiert) auf der Kante eines Brutrahmens
Lehrstuhl für Verhaltensphysiologie und Soziobiologie

Gabel

Gabel, Martin

Martin Gabel

Doktorand
Lehrstuhl für Zoologie II   /AG Scheiner
Universität Würzburg
Biozentrum
Am Hubland
97074 Würzburg
Standort:Landesbetrieb Landwirtschaft Hessen, Bieneninstitut Kirchhain
Adresse:Erlenstraße 9; 35274 Kirchhain

Die westliche Honigbiene (Apis mellifera) hat viele natürliche Verhaltensweisen entwickelt, um Krankheitserregern und Parasiten abzuwehren. Zu diesen Gegenspielern zählt vor Allem die Varroamilbe (Varroa destructor). Seit dem Wechsel von ihrem ursprünglichen Wirt, der östlichen Honigbiene (Apis cerana), auf Völker der westlichen Honigbiene, stellt die Varroamilbe eine der größten Gefahren für die wildlebenden und bewirtschafteten Völker ihrer neuen Wirtsart dar. Neben der direkten Parasitierung von ausgewachsenen Bienen und Brutstadien, fungiert V. destructor auch als Vektor für verschiedene bienenschädliche Viren. Die Gesamtheit der mit der Varroamilbe assoziierten Schädigungen wird als ein Krankheitsbild, die Varroose, zusammengefasst.

Kernthema meiner Forschungsarbeit sind die natürlichen Abwehrmechanismen der westlichen Honigbiene gegen Varroa destructor. Nur durch ein genaueres Verständnis dieser Verhaltensweisen auf Individuen- und Volksebene, können praktische Ansätze für eine nachhaltige Behandlung der Varroose erarbeitet werden. Das Einbeziehen derartiger Resistenzmerkmale in die Imkerei- und Zuchtpraxis ist daher von zentralem Interesse für eine langfristig sinnvolle Bienenhaltung mit möglichst geringem Medikamenteneinsatz.

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