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Lehrstuhl für Tierökologie und Tropenbiologie

Die gravierenden Veränderungen in den Agrarlandschaften stoppen: Mit diesem Ziel haben sich Wissenschaftler, Landwirte und Vertreter von Behörden zusammengeschlossen. Als möglichen Lösungsansatz sehen sie die ökologische Intensivierung.

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Drei Würzburger Uni-Professoren sind mit dem Prädikat "häufig zitierter Forscher" ausgezeichnet worden. Diese Auszeichnung durch das US-amerikanische Medienunternehmen Thomson Reuters bedeutet, dass ihre Arbeiten in der Wissenschaft weltweit außergewöhnlich stark beachtet und zitiert werden.

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Die Anbauflächen von Raps wachsen in Deutschland kontinuierlich. Im Kampf gegen Schädlinge wie den Rapsglanzkäfer kommen deshalb auch steigende Mengen von Insektiziden zum Einsatz. Wissenschaftler der Uni Würzburg haben jetzt eine einfache Alternative zu dieser „chemischen Keule“ entdeckt.

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Warum Biologen bunte Suppenschälchen auf den Kilimandscharo stellen – und wie sie damit unter anderem herausfinden, dass Bienen sogar noch auf einer Höhe von 4550 Metern leben: Neue Erkenntnisse aus der Biodiversitätsforschung.

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Bienen, Vögel und Fledermäuse tragen deutlich dazu bei, dass die Kaffee-Bauern rund um den Kilimandscharo höhere Erträge erzielen – ein Beispiel dafür, wie sich biologische Vielfalt auszahlen kann.

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Sind Ameisenvölker dafür verantwortlich, wenn in Kakaoplantagen in Indonesien der Ertrag sinkt – oder steigern sie die Ernte? Diese Frage war bislang ungeklärt. Jetzt haben Agrarökologen der Universitäten Göttingen und Würzburg eine Antwort gefunden. Verkürzt gesagt, heißt sie: Es kommt darauf an.

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Vögel vertilgen Raupen, die an Kohlpflanzen fressen. Je mehr Vögel auf den Äckern sind, umso geringer sollten also die Schäden an den Pflanzen ausfallen. Dass diese Rechnung so nicht aufgeht, zeigt eine neue Studie aus den Universitäten Würzburg und Bayreuth.

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Die Kräfte der Natur nutzen, um die Erträge in der Landwirtschaft zu steigern: Wie das gehen kann, soll ein neuer internationaler Forschungsverbund zeigen. Ökologen vom Biozentrum der Uni Würzburg sind mit dabei.

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Zur richtigen Zeit am richtigen Ort das Richtige tun: Wie Tiere das schaffen und damit ihr Überleben sichern, wird an der Uni Würzburg untersucht – in einem neuen Sonderforschungsbereich, den die Deutsche Forschungsgemeinschaft mit rund sieben Millionen Euro fördert.

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Wenn der Klimawandel weiter voranschreitet, dürfte er viele Wildbienen im Hochgebirge und in kühleren Regionen der Erde gefährden – mit nicht absehbaren Folgen für den Artenreichtum dort. Das schließen Wissenschaftler vom Biozentrum der Uni Würzburg aus ihrer Forschungsarbeit.

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Wie gut vertragen Bienen die Pollen von gentechnisch verändertem Mais in ihrer Nahrung? Diese Frage haben Wissenschaftler der Universität Würzburg zum ersten Mal unter kontrollierten Bedingungen im Feld und im Labor untersucht. Ein erstes Ergebnis liegt jetzt vor.

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Landwirte, die vorbeugend Insektizide gegen Blattläuse spritzen, erzielen damit nur kurzfristig einen Effekt. Auf längere Sicht tummeln sich auf ihren Äckern sogar mehr Läuse als auf unbehandelten Flächen. Das berichten Forscher vom Biozentrum der Uni Würzburg in der Zeitschrift PLoS One.

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Leuchtend gelb, intensiver Duft: Im April dominieren Rapsfelder ganze Landschaften. Ihr Blütenreichtum lockt Hummeln derart stark an, dass dadurch die Bestäubung von Wildpflanzen geringer ausfällt. Das haben Forscher vom Biozentrum der Uni Würzburg nachgewiesen.

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Ein weltweites Bienensterben gibt seit vielen Jahren Anlass zur Sorge. Die Ursachen für den plötzlichen Tod ganzer Völker sind noch unklar. Biologen der Universität Würzburg haben jetzt einen neuen Ansatz entwickelt, der dazu beitragen könnte, Licht ins Dunkel zu bringen.

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Ingolf Steffan-Dewenter, seit 1. März Inhaber des Lehrstuhls für Zoologie III (Tierökologie und Tropenbiologie) an der Universität Würzburg. Foto: privat

Der weltweite Klimawandel, die immer intensivere Landnutzung durch den Menschen, die Zerstörung natürlicher Lebensräume – welche Folgen hat all das für die biologische Vielfalt und für die Stabilität von Ökosystemen? Diese Frage zieht sich wie ein roter Faden durch die Forschung von Professor Ingolf Steffan-Dewenter (46). Er hat am 1. März die Leitung des Lehrstuhls für Zoologie III (Tierökologie und Tropenbiologie) an der Universität Würzburg übernommen.

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Kontakt

Lehrstuhl für Zoologie III (Tierökologie)
Am Hubland
97074 Würzburg

Tel.: +49 931 31-84350
Fax: +49 931 31-84352

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