Aktuelles aus dem Lehrstuhl für Molekulare Pflanzenphysiologie und Biophysik

Die Venusfliegenfalle erkennt die Größe ihrer Beute. Zu kleine Insekten (links) sind nicht in der Lage die nötige Kraft aufzubringen, um das sensorische Haar der Pflanze zu stimulieren (rechts) und damit den Fangmechanismus auszulösen.

Gutes Gespür für Moskitos

Links zwei offene Blattporen auf der Oberfläche eines Farnblattes, umgeben von zwei nierenförmigen Schließzellen. Rechts wichtige Momente in der Evolution der Stomata. Diese haben sich schon in einer frühen Landpflanze entwickelt, von der alle heutigen Arten abstammen, und gingen wahrscheinlich in Lebermoosen erneut verloren. Einige Gene, die die Bewegung der Stomata in Blütenpflanzen kontrollieren, sind vermutlich erst in Samenpflanzen aus alten Genfamilien entstanden, die bereits in Algen vorkamen. Signalgene mit spezifischen Rollen in Schließzellen traten wahrscheinlich erst nach der Abspaltung der Moose von einem gemeinsamen Vorfahren auf.

Wie Pflanzen lernten, Wasser zu sparen

In dieser mehrzelligen Volvox-Alge wurde der neuartige Lichtsensor 2c-Cyclop mit Fluoreszenz grün markiert. Er zeigt sich in Membranen um den Zellkern herum.

Das dritte Auge der Algen

Molekülmodell des GORK Kalium-Ionenkanals von Pflanzen.

Neues über ein Pflanzenhormon

Aktuelles aus dem Biozentrum

Drei Beispiele der Tierarten, die am Kilimandscharo gefilmt wurden (von links): ein Abbott-Ducker, eine Diadem-Meerkatze und eine schwarze Servalkatze.

Seltene Antilopen und schwarze Katzen

Bild eines Pilzkörpers: In diesem Teil des Gehirns der Fruchtfliegenlarve werden Gedächtnisse gespeichert.

Belohnungsgedächtnis ohne Belohnung

Die Abbildung zeigt die Verteilung von CD19-Antigenen in der Plasmamembran einer multiplen Myelomzelle aufgenommen mittels dSTORM.

Neuer Blick auf Krebszellen

Infektionen mit Epichloë-Pilzen sind in der Regel von außen nicht sichtbar. Der rote Pfeil zeigt auf eine Epichloë-Hyphe zwischen den Pflanzenzellen.

Giftige Gräser: Neue Studie gibt (teilweise) Entwarnung