Aktuelles aus dem Lehrstuhl für Molekulare Pflanzenphysiologie und Biophysik

Georg Nagel - links zu sehen - ist ein Pionier auf dem Gebiet der Optogenetik. Dafür hat er zahlreiche Preise erhalten - jetzt ist ein weiterer dazugekommen.

Hohe Auszeichnung für Georg Nagel

Das Erbgut der fleischfressenden Pflanzen Venusfliegenfalle, Sonnentau und Wasserfalle (v.l.) ist entschlüsselt.

Die Gen-Armut der Fleischfresser

Die Venusfliegenfalle erkennt die Größe ihrer Beute. Zu kleine Insekten (links) sind nicht in der Lage die nötige Kraft aufzubringen, um das sensorische Haar der Pflanze zu stimulieren (rechts) und damit den Fangmechanismus auszulösen.

Gutes Gespür für Moskitos

Links zwei offene Blattporen auf der Oberfläche eines Farnblattes, umgeben von zwei nierenförmigen Schließzellen. Rechts wichtige Momente in der Evolution der Stomata. Diese haben sich schon in einer frühen Landpflanze entwickelt, von der alle heutigen Arten abstammen, und gingen wahrscheinlich in Lebermoosen erneut verloren. Einige Gene, die die Bewegung der Stomata in Blütenpflanzen kontrollieren, sind vermutlich erst in Samenpflanzen aus alten Genfamilien entstanden, die bereits in Algen vorkamen. Signalgene mit spezifischen Rollen in Schließzellen traten wahrscheinlich erst nach der Abspaltung der Moose von einem gemeinsamen Vorfahren auf.

Wie Pflanzen lernten, Wasser zu sparen

Aktuelles aus dem Biozentrum

(a) Dreidimensionale Ex-dSTORM von 3,2-fach expandierten Zentriolen. Messbalken ein Mikrometer. (b) Der vergrößerte Ausschnitt aus (a) zeigt die neunfache Symmetrie der Prozentriole. Messbalken 500 Nanometer. (c) Dreidimensionale Ex-dSTORM von 3,1-fach expandierten Tubulinfilamenten. Messbalken zwei Mikrometer. (d) Die Vergrößerung aus (c) zeigt ein Tubulinfilament; Messbalken 500 Nanometer. (e) Der Querschnitt eines Tubulinfilaments zeigt dessen hohle Struktur. Messbalken 200 Nanometer.

Hürde der Mikroskopie überwunden

Licht und Schatten im Wald fördern Artenvielfalt - wie hier beispielsweise im Nationalpark Bayerischer Wald.

Waldschäden haben auch ihr Gutes

Auf hohem fachlichem Niveau zu promovieren: Diese Möglichkeit bieten Graduiertenkollegs Doktorandinnen und Doktoranden. Junge Infektionsforscher finden dafür auch in den kommenden Jahren an der JMU das entsprechende Angebot.

Infektionsforschung: Graduiertenkolleg verlängert

Bienenköniginnen aus Würzburg können beim Kampf gegen die Varroamilbe helfen. Ein Exemplar der  Bienenstation der Universität ist hier in der Bildmitt zu sehen.

Toleranzzucht in der Bienenstation