Aktuelles aus dem Lehrstuhl für Molekulare Pflanzenphysiologie und Biophysik

Die Venusfliegenfalle erkennt die Größe ihrer Beute. Zu kleine Insekten (links) sind nicht in der Lage die nötige Kraft aufzubringen, um das sensorische Haar der Pflanze zu stimulieren (rechts) und damit den Fangmechanismus auszulösen.

Gutes Gespür für Moskitos

Links zwei offene Blattporen auf der Oberfläche eines Farnblattes, umgeben von zwei nierenförmigen Schließzellen. Rechts wichtige Momente in der Evolution der Stomata. Diese haben sich schon in einer frühen Landpflanze entwickelt, von der alle heutigen Arten abstammen, und gingen wahrscheinlich in Lebermoosen erneut verloren. Einige Gene, die die Bewegung der Stomata in Blütenpflanzen kontrollieren, sind vermutlich erst in Samenpflanzen aus alten Genfamilien entstanden, die bereits in Algen vorkamen. Signalgene mit spezifischen Rollen in Schließzellen traten wahrscheinlich erst nach der Abspaltung der Moose von einem gemeinsamen Vorfahren auf.

Wie Pflanzen lernten, Wasser zu sparen

In dieser mehrzelligen Volvox-Alge wurde der neuartige Lichtsensor 2c-Cyclop mit Fluoreszenz grün markiert. Er zeigt sich in Membranen um den Zellkern herum.

Das dritte Auge der Algen

Molekülmodell des GORK Kalium-Ionenkanals von Pflanzen.

Neues über ein Pflanzenhormon

Aktuelles aus dem Biozentrum

Monatelanges Arbeiten am Rechner war nötig, um die räumliche Struktur der viralen RNA-Polymerase zu entschlüsseln. Im Bild ist der Proteinkomplex  mit seinen spezifischen Untereinheiten von verschiedenen Seiten zu sehen.

Virenvermehrung in 3D

Wilde Honigbienen an ihrem Nistplatz in einer Baumhöhle.

Baumhöhlen für wilde Honigbienen

Ingolf Steffan-Dewenter, Juliano Sarmento Cabral, Ludmilla Figueiredo und Jochen Krauß (v.l).

Preis für Ludmilla Figueiredo

Fotos der Würzburger Professoren Hermann Einsele, Rainer Hedrich, Andreas Rosenwald, Ingolf Steffan-Dewenter, Hans Konrad Müller-Hermelink. Unten v.l.: Jörg Vogel, Frank Würthner, Laurens Molenkamp und Christoph Wanner.

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