Aktuelles aus dem Lehrstuhl für Molekulare Pflanzenphysiologie und Biophysik

Mit zwei zusätzlichen Genen für das Enzym Dioxygenase und den Licht-gesteuerten Anionenkanal ACR1 kann die Tabakpflanze bei Belichtung mit grünem Licht Salzionen über die Zellmembran schleusen. Der Erfolg zeigt sich im Experiment: Während Pollenschläuche normalerweise zur Befruchtung in Richtung Eizelle wachsen, verändern sie bei genetisch veränderten Zellen die Wachstumsrichtung je nach Belichtung.

Ein Schub für die Pflanzenforschung

Die australische Kannenpflanze bringt missgestaltete Blätter hervor, wenn sie bei ungewöhnlichen Licht-Temperatur-Bedingungen wächst.

Was Klimakapriolen bei Pflanzen auslösen können

Die Fallen der Venusfliegenfalle weisen eine einzigartige Anordnung im Leitgewebe (Mitte) auf. Durch dieses Netzwerk kann die Pflanze schnelle Reize verarbeiten, ähnlich wie das tierische Nervensystem. Nun ist es gelungen, diese Reize berührungslos mit neuartigen Magnetfelddetektoren (rechts) zu untersuchen.

Venusfliegenfalle erzeugt Magnetfelder

Porträtfotos der Professoren Hermann Einsele, Rainer Hedrich, Andreas Rosenwald, Jörg Vogel, Frank Würthner, Laurens Molenkamp.

Weltweit oft zitiert

Aktuelles aus dem Biozentrum

Drei wichtige Bestäuber in Europa (v.l.): Taubenschwänzchen (Macroglossum stellatarum), Auen-Schenkelbiene (Macropis europaea) und Hauhechel-Bläuling (Polyommatus icarus).

Bestäuber in Europa schützen

Totholz im Buchenwald nahe der Ökologischen Station der Uni Würzburg. Pilze haben sich darangemacht, die Stämme zu zersetzen.

Totholz im globalen Kohlenstoff-Kreislauf

Die Forscherin Katalin Karikó erhält eine hohe Auszeichnung aus Würzburg.

Die Frau hinter dem Impfstoff-Durchbruch

Mit Hilfe von Gewebemodelle lassen sich die angeborene sowie die erworbene Immunität erforschen. Hier zu sehen ist ein mit Bakterien (grün) infiziertes Gewebemodell von humanen Eileiterzellen.

Gewebemodell für die Infektionsforschung