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    Lehrstuhl für Mikrobiologie

    Forschungsverbünde

    GRK 2157: 3D Gewebemodelle zur Untersuchung von mikrobiellen Infektionen durch Pathogene des Menschen

    Infektionskrankheiten sind nach wie vor eine der häufigsten Todesursachen des Menschen. Die Untersuchung von humanen Krankheitserregern ist jedoch durch die Verfügbarkeit relevanter Infektionsmodelle stark limitiert. Dies gilt in erster Linie für obligate Humanpathogene, für die ein Tierreservoir nicht bekannt ist. Da es sich bei einfachen Zellkulturen und Tiermodellen für Kranheitserreger des Menschen um artifizielle Systeme handelt, beabsichtigen wir im Rahmen des Graduiertenkollegs GRK2157: 3DInfect, Infektionsmodelle für humane Pathogene zu entwickeln, die auf neuen 3D Gewebekulturtechniken basieren.
     

    GRK 2243: Ubiquitylierung verstehen: Von molekularen Mechanismen zu Krankheiten

    Das wissenschaftliche Ziel des Graduiertenkollegs GRK 2243 ist die Aufklärung biochemischer und pathogener Mechanismen, die mit dem Ubiquitinsystem in Zusammenhang stehenden Krankheiten zu Grunde liegen. Das Forschungsprogramm wird ein vertieftes mechanistisches Verständnis von krankheitsrelevanten Enzymen des Ubiquitinsystems hervorbringen, das die nachfolgende molekulare und zelluläre Analyse der pathogenen Folgen ihrer Fehlfunktion leiten wird. Das langfristige Ziel des Graduiertenkollegs ist die Identifizierung neuer Strategien zur Behandlung Ubiquitin-bedingter Erkrankungen.
     

    GRK 2581: Metabolismus, Topologie und Kompartimentierung membrannaher Lipid- und Signalkomponenten in der Infektion

    Ein gezielter Eingriff in den Umsatz von Sphingolipiden hat sich als eine erfolgreiche Strategie im Verlauf von Entzündungsprozessen erwiesen. Die Möglichkeit dies auch gegen Infektionskrankheiten auf der Ebene von Stoffwechsel und Immunkontrolle zu nutzen, erfordert jedoch weitere Untersuchungen. Daher beabsichtigt das GRK 2581 Zielstrukturen für neue Anti-Infektiva zu identifizieren und zu validieren sowie immuntherapeutische Strategien gegen Infektionskrankheiten durch Modulation des Sphingolipdstoffwechsels zu entwickeln.

    Organo-Strat: Organspezifische Stratifikation bei Covid-19

    Unter der Leitung der Charité in Berlin bündeln neun Universitästsklinika und fünf (außer)universitäre Partner im Verbund „OrganoStrat“ ihre Kräfte, um klinisch relevante Informationen zu Krankheitsentstehung, Krankheitsverlauf und organspezifischer Krankheitsbeteiligung bei Covid-19 zu sammeln und Organ-Modellsysteme zur Testung möglicher Wirkstoffe in der präklinischen Phase zu entwickeln. Zu diesem Konsortium gehören am Standort Würzburg das Universitätsklinikum, die Julius-Maximilians-Universität (u.a. verteten durch den Lehrstuhl für Mikrobiologie) sowie das Helmholtz-Institut für RNA-basierte Infektionsforschung (HIRI).