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    Biozentrum der Universität Würzburg
    Die Klimaerwärmung kann die wechselseitige Abhängigkeit von Pflanzen und Tieren stören – wie beispielsweise im Fall der Gehörnten Mauerbiene (l.), der Roten Mauerbiene und der Küchenschelle.

    Pflanzen sind auf die Bestäubung durch Bienen angewiesen; Bienen benötigen Nektar und Pollen. Wie sich der Klimawandel auf diese gegenseitige Abhängigkeit auswirkt, haben Wissenschaftlerinnen der Uni Würzburg untersucht.

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    Die Venusfliegenfalle erkennt die Größe ihrer Beute. Zu kleine Insekten (links) sind nicht in der Lage die nötige Kraft aufzubringen, um das sensorische Haar der Pflanze zu stimulieren (rechts) und damit den Fangmechanismus auszulösen.

    Venusfliegenfallen können sogar Berührungen von extrem leichten Tieren wahrnehmen. Auf diese Weise schützen sie sich vor dem Verhungern durch Überaktivität. Das zeigt eine neue Studie von Forschern aus Würzburg und Cambridge.

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    Aufgeblüht!

    08.07.2019

    Manche Wiesen um das Biozentrum (und auch des restlichen Campus) werden nun seltener gemäht und die farbenfrohen Erfolge lassen sich aktuell sehr schön beobachten.

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    Der Buchdrucker ist in heimischen Wirtschaftswäldern ein gefürchtetes Insekt. Die Borkenkäfer-Art kann in kurzer Zeit große Fichtenbestände zum Absterben bringen.

    Borkenkäfer bringen derzeit beispiellos viele Bäume in europäischen und nordamerikanischen Wäldern zum Absterben. Wissenschaftler fordern deshalb mit Nachdruck verstärkte Forschungsaktivitäten – auch wegen des Klimawandels.

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    Ein Dungkäfer (Scarabaeus lamarcki) navigiert mit seinem Dungball durch die südafrikanische Savanne.

    Wenn der südafrikanische Dungkäfer seine Dungkugel vor sich her rollt, muss er den Weg möglichst präzise kennen. Dass er sich dabei nicht allein am Sonnenstand orientiert, haben jetzt Wissenschaftler entdeckt.

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    Zellen teilen sich nach der Aktivierung von YAP (grüne Färbung) – aber nur, wenn der MMB-Proteinkomplex intakt ist. Bild: AG Gaubatz

    Treten zwei Proteine gemeinsam in Aktion, dann bedeutet das nichts Gutes für Patienten mit Lungenkrebs: Ihre Überlebenschancen sind in diesem Fall besonders schlecht.

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    Die Aktivität des Ionenkanals TPC1 in der Vakuolenmembran (gelb) ist für die elektrische Erregbarkeit der Vakuole essentiell. Links eine Pflanzenzelle, in der Mitte die daraus freigesetzte Vakuole mit Chloroplasten (rot) und einer 3D-Rekonstruktion der TPC1-Kristallstruktur.

    Zwei Wissenslücken sind geschlossen: Die Vakuolen von Pflanzenzellen lassen sich elektrisch erregen, und der Ionenkanal TPC1 ist daran beteiligt. Die Funktion dieses Kanals, der auch beim Menschen vorkommt, war bisher unbekannt.

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    Dr. Ana Rita Brochado erforscht die Antibiotikawirkung auf Bakterien.

    Bakterien können schnell gegen Antibiotika resistent werden. Welche Mechanismen sind dafür verantwortlich, was lässt sich dagegen tun? Das erforscht Dr. Ana Rita Brochado, die eine Emmy-Noether-Nachwuchsgruppe aufbaut.

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    Beim Fangen und Verdauen ihrer Beute zählt die Venusfliegenfalle immer wieder elektrische Signale (AP, Aktionspotentiale). Diese Vorgänge werden an der Uni Würzburg erforscht.

    Wie zählt und rechnet die Venusfliegenfalle? Das will der Würzburger Pflanzenforscher Rainer Hedrich herausfinden. Für sein Projekt erhält er 1,5 Millionen Euro aus einem renommierten Förderprogramm.

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    Nach der Verleihung der Verdienstmedaille: Dieter Mahsberg (M.) mit Laudator Unikanzler Uwe Klug und Unipräsident Alfred Forchel (r.)

    Dieter Mahsberg erhielt für seine herausragenden Verdienste die Medaille „Bene merenti“ in Silber. Überreicht wurde ihm die Auszeichnung auf dem Stiftungsfest der Universität.

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    Einige der Preisträger der gemeinsamen Promotionspreise 2019 der Unterfränkischen Gedenkjahrstiftung für Wissenschaft und der Universität Würzburg mit Unipräsident Alfred Forchel (l.) und Unterfrankens Regierungspräsident Eugen Ehmann (r.)

    Seit über 50 Jahren werden beim Stiftungsfest herausragende Doktorarbeiten ausgezeichnet, die sich thematisch mit Unterfranken befassen oder deren Verfasser seit längerer Zeit in der Region leben.

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    Im Erbgut jeder Zelle treten jeden Tag eine Vielzahl von Schäden auf, die durch spezialisierte Reparatursysteme behoben werden.  Bei manchen Menschen ist der Körper allerdings aufgrund einer genetischen Veränderung nicht in der Lage alle Schäden fehlerfrei zu reparieren.

    Humangenetiker der Universität Würzburg sind Mitglieder eines neuen Konsortiums, das für Menschen forscht, die wegen einer seltenen Erkrankung ein erhöhtes Krebsrisiko haben. Der Bund fördert den Verbund mit zwei Millionen Euro.

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    Die Würzburger Biologen Markus Riederer (links) und Amauri Bueno fanden heraus, warum die Blätter der Dattelpalme selbst bei Temperaturen von über 50 Grad nicht vertrocknen.

    Die Blätter von Dattelpalmen können sich auf Temperaturen um 50 Grad Celsius erhitzen. Das überleben sie dank einer speziellen Wachsmischung, die für das Dasein in der Wüste essenziell ist.

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    Blick in eine Palmöl-Plantage

    Ob im Badschrank, auf dem Frühstückstisch oder im Tank: Palmöl ist überall. Der Anbau der Ölpalme hat jedoch weitreichende Folgen für Biodiversität, Klima und Mensch. Biologen haben sich mit dem Thema beschäftigt.

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    Professor Georg Nagel vor dem Bild einer Alge, in der ein neuartiger Lichtsensor mit grüner Fluoreszenz markiert wurde.

    Zellen mit Licht steuern: Für seine Beiträge zur Entdeckung und Entwicklung der Optogenetik hat Professor Georg Nagel erneut eine Auszeichnung bekommen. Er nahm sie mit fünf weiteren Preisträgern in den USA entgegen.

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